Prägt der Glaube noch unsere Identität – oder dominieren säkulare Werte?
Georgine MansPrägt der Glaube noch unsere Identität – oder dominieren säkulare Werte?
Eine neue Veranstaltung untersucht, wie Religionen die Identität in der modernen Gesellschaft prägen
Unter dem Titel „Wer sind wir? Soziales Selbstverständnis im Wandel“ setzt sich die Diskussion damit auseinander, ob der Glaube noch eine prägende Rolle spielt – oder ob säkulare Alternativen seine Stelle eingenommen haben. Zudem wird erforscht, ob Religionen ihre kulturelle Bedeutung in Zukunft zurückgewinnen könnten.
Zu Gast ist Prof. Dr. Detlef Pollack, einer der führenden Experten für Religionssoziologie. Als Professor an der Universität Münster wird er die Debatte über sich verändernde Identitätsmerkmale leiten.
Im Mittelpunkt der Diskussion stehen zentrale Fragen: Prägen Religionen heute noch die persönliche und kollektive Identität? Haben moderne, nicht-religiöse Strömungen die Lücke gefüllt, die durch den Rückgang religiösen Einflusses entstanden ist? Die Veranstaltung hinterfragt auch die Annahme, dieser Wandel verlaufe geradlinig, und lotet aus, ob der Glaube wieder an Bedeutung für unser Selbstverständnis gewinnen könnte.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Wer sind wir? Soziales Selbstverständnis im Wandel“ und zielt darauf ab, zu ergründen, wie Überzeugungen – ob religiös oder säkular – die heutige Gesellschaft formen. Die Diskussion bietet Einblicke in die sich wandelnde Landschaft der Identitätsbildung. Durch die Analyse des Rückgangs religiöser Prägung und des Aufstiegs säkularer Alternativen soll geklärt werden, was heute das Selbstverständnis der Menschen bestimmt. Die Veranstaltung findet im Rahmen einer fortlaufenden Reihe zu sich entwickelnden sozialen Identitäten statt.






