19 February 2026, 21:18

Prozess um mutmaßlichen Treppensturz an Duisburger U-Bahn-Station vor Urteilsspruch

Ein Mann im Anzug steht vor einer Treppe und sieht besorgt aus, mit einem ernsten schwarz-weißen Hintergrund.

Prozess um mutmaßlichen Treppensturz an Duisburger U-Bahn-Station vor Urteilsspruch

Ein 25-jähriger Mann aus Duisburg steht wegen versuchten Totschlags vor Gericht, nachdem er im Februar 2022 einen schwer alkoholisierten 29-Jährigen angeblich an der U-Bahn-Station Harry-Epstein-Platz eine Treppe hinabgestoßen haben soll. Bei dem Vorfall erlitt das Opfer lebensbedrohliche Verletzungen und fiel ins Koma. Mit einem Urteil wird nun Mitte März gerechnet.

Der Fall begann, als der 29-jährige Mann nach einer Auseinandersetzung an der U-Bahn-Station mehrere Meter in die Tiefe stürzte. Zunächst als Unfall behandelt, änderte sich der Ermittlungsansatz, nachdem das Opfer angab, gestoßen worden zu sein. Die Behörden sicherten später Videoaufnahmen des Streitgeschehens, die schließlich zur Anklage gegen den Angeklagten führten.

Das Opfer erlitt schwere Verletzungen und musste nach einem Nottransport per Hubschrauber ins Krankenhaus notoperiert werden. Nach dem Sturz blieb es im Koma. Trotz der Beweislage konnte das Motiv für die Tat bisher nicht geklärt werden.

Bei einer Verurteilung droht dem Angeklagten eine Höchststrafe von 15 Jahren Haft. Der Prozess läuft seit Februar 2023, wobei keine öffentlichen Informationen zu lokalen Reaktionen oder Medienberichten in Duisburg vorliegen.

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Das Gericht wird sein Urteil Mitte März verkünden. Die Entscheidung wird darüber bestimmen, ob der Angeklagte des versuchten Totschlags für schuldig befunden wird. Ausschlaggebend für den Fall sind die Videoaufnahmen sowie die Aussage des Opfers, gestoßen worden zu sein.