Ramadan in Mönchengladbach: Muslime laden Christen zum gemeinsamen Iftar ein
Ignaz KreuselRamadan in Mönchengladbach: Muslime laden Christen zum gemeinsamen Iftar ein
Ramadan beginnt am Donnerstag, dem 19. Februar 2026 – ein Monat des Fastens, der Besinnung und der Gemeinschaft für Muslime weltweit. In Mönchengladbach laden lokale muslimische Gruppen nun Christen zu gemeinsamen Iftar-Mahlzeiten ein, um den Dialog und die Verbindung zwischen den Religionen zu fördern.
Die heilige Zeit dauert bis zum 19. März 2026 und fällt damit zusammen mit der christlichen Fastenzeit. Diese seltene Überschneidung hat muslimische Gemeinschaften – darunter das Deutsch-Albanische Islamische Kulturzentrum, die IGMG-Ortsgruppe Mönchengladbach und die Islamische Gemeinde – dazu bewegt, sich an ihre christlichen Nachbarn zu wenden. Ihre Botschaft betont gemeinsame Werte wie Geduld, Dankbarkeit und Verantwortung füreinander.
Traditionell steht der Ramadan für Solidarität, Mitgefühl und Barmherzigkeit. Um diese Bindungen zu stärken, werden im Laufe des Monats gemeinsame Iftar-Essen organisiert. Der Integrationsrat der Stadt und Bürgermeister Frank Stein unterstützen diese interreligiösen Begegnungen, die sie als Chance sehen, den sozialen Zusammenhalt in Mönchengladbach mit seinen rund 112.000 Einwohnern zu vertiefen.
Lokale Verantwortliche richteten zudem herzliche Glückwünsche an alle Muslime in der Region und hoffen, dass der Monat Segen und Einheit bringt. Die Bevölkerung, die 2025 einen leichten Rückgang von 0,13 Prozent verzeichnete, lebt weiterhin Vielfalt durch Initiativen wie diese gemeinsamen Mahlzeiten vor.
Die einmonatige Praxis wird Muslime und Christen an den Iftar-Tischen zusammenbringen und die Gemeinschaftsbindungen stärken. Mit Rückhalt durch Stadtvertreter und Glaubensgruppen zielen die Veranstaltungen darauf ab, das gegenseitige Verständnis zu fördern und die Integration in Mönchengladbach zu festigen.






