15 January 2026, 11:51

Rasender 42-Jähriger flüchtet mit 150 km/h vor der Polizei durch NRW

Eine Person fährt ein rotes Auto auf einer Rennstrecke, überholt einen Verkehrskegel mit einem unscharfen Hintergrund, der hohe Geschwindigkeit andeutet.

Rasender 42-Jähriger flüchtet mit 150 km/h vor der Polizei durch NRW

Ein 42-jähriger Mann führte die Polizei am Dienstagabend auf eine gefährliche Hochgeschwindigkeitsverfolgung durch Nordrhein-Westfalen. Die Verfolgungsjagd begann in der Nähe von Gelsenkirchen und erstreckte sich über Herne und Castrop-Rauxel bis auf die Autobahn A42. Beamte nahmen den Fahrer schließlich fest, nachdem er sein Auto in einem Industriegebiet verlassen hatte.

Die Flucht begann gegen 20:55 Uhr, als der Mann sich einer routinemäßigen Verkehrskontrolle an der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Schalke durch Flucht entzog. Statt anzuhalten, beschleunigte er und erreichte auf der Autobahn Geschwindigkeiten von bis zu 150 km/h. Dabei nutzte er zeitweise den Standstreifen zum Überholen und schlängelte unberechenbar zwischen den Fahrspuren hindurch.

Als sich die Verfolgung nach Herne und Castrop-Rauxel verlagerte, missachtete der Fahrer mehrfach rote Ampeln und fuhr mit rund 120 km/h durch innerstädtische Straßen. Er kollidierte mit einem Verkehrsschild, einem Leitpfosten und einer Leitplanke, bevor er kurzzeitig in falscher Richtung auf der Autobahn fuhr und dem Gegenverkehr entgegenkam. Die Verfolgung endete, als er seinen Opel Auto in einem Industriegebiet zurückließ und sich widerstandslos ergab.

Die Polizei bestätigte später, dass der Mann weder über einen gültigen Führerschein noch über eine Versicherung für das Auto verfügte. Er gab zu, unter Drogeneinfluss gestanden zu haben; eine Blutprobe wurde entnommen. Sein Auto wurde beschlagnahmt, und er wurde in Untersuchungshaft genommen.

Dem 42-Jährigen drohen nun nach dem Vorfall mehrere Strafanzeigen. Die Behörden rufen Zeugen, die möglicherweise gefährdet oder betroffen waren, auf, sich bei der Polizei Münster unter der Nummer (0251) 275-0 zu melden. Sein Name wurde nicht veröffentlicht.