Razzien in Lünen: Lachgas, illegale Snus-Produkte und Pyrotechnik beschlagnahmt
Georgine MansRazzien in Lünen: Lachgas, illegale Snus-Produkte und Pyrotechnik beschlagnahmt
Kontrollen in Lünen decken am 17. April illegale Verkäufe und gefährliche Produkte auf
Bei einer Reihe von Überprüfungen in Lünen am 17. April wurden illegale Verkäufe und unsichere Waren aufgedeckt. Die Behörden kontrollierten 13 Betriebe, darunter Kioske, Restaurants und Spielhallen. An der Aktion waren das Ordnungsamt, die Polizei und die Ausländerbehörde gemeinsam beteiligt.
Im Rahmen der Kontrollen beschlagnahmten die Beamten 20 Behälter mit Lachgas, das häufig von Jugendlichen als Rauschmittel missbraucht wird. Der Verkauf von Lachgas an Minderjährige ist in Lünen verboten, und größere Mengen dürfen in ganz Deutschland nicht legal vertrieben werden. Zudem wurden 302 nicht zugelassene "Snus"-Produkte sichergestellt – eine Form von rauchlosem Tabak.
In einem Kiosk im Stadtteil Brambauer entdeckten die Beamten mehrere Kartons mit pyrotechnischen Gegenständen, die beschlagnahmt wurden. Zudem fand sich ein illegales Glücksspielgerät, das ebenfalls eingezogen wurde. Darüber hinaus stellten die Prüfer zahlreiche Verstöße gegen handelsrechtliche Vorschriften fest, etwa fehlende Preis- und Pfandangaben sowie den Verkauf nicht deklarierter oder abgelaufener Waren.
Dr. Christian Klicki, Leiter des Ordnungsamts, betonte den Erfolg der gemeinsamen Aktion. Die Zusammenarbeit verschiedener Behörden habe es ermöglicht, an einem einzigen Tag eine Vielzahl von Verstößen aufzudecken.
Durch die Maßnahme wurden gefährliche und illegale Produkte aus dem Verkehr gezogen. Den betroffenen Betrieben drohen bei Verstößen gegen Handels- und Sicherheitsvorschriften Strafen. Die Behörden kündigten an, dass weitere Kontrollen folgen könnten, um die Einhaltung der Regelungen zu überwachen.






