Reform des Demokratie-Förderprogramms: Klein unterstützt Priens Pläne gegen Antisemitismus
Georgine MansReform des Demokratie-Förderprogramms: Klein unterstützt Priens Pläne gegen Antisemitismus
Der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, unterstützt die Pläne von Familienministerin Karin Prien zur Reform des Förderprogramms „Lebendige Demokratie“. Die vorgeschlagenen Änderungen zielen darauf ab, die Effizienz zu steigern – nicht jedoch die finanzielle Unterstützung für Initiativen gegen Antisemitismus zu kürzen.
Prien strebt eine engere Zusammenarbeit zwischen den geförderten Organisationen an und will gleichzeitig sicherstellen, dass erfolgreiche Projekte weiterhin Mittel erhalten. Klein bezeichnete Priens Ansatz als sinnvoll und betonte, dass eine Überprüfung der Wirksamkeit des Programms längst überfällig gewesen sei. Er stimmte ihrer Einschätzung zu, dass einige „Lebendige Demokratie“-Projekte zu sehr in sich gekapselt agierten und oft isoliert arbeiteten, statt sich mit größeren Netzwerken zu verknüpfen.
Der Beauftragte schlug vor, die Partnerschaften auf vielfältige Gruppen auszuweiten – etwa lokale Theater, Freiwillige Feuerwehren oder den Wohlfahrtsverband Volkssolidarität. Durch die Vernetzung von NGOs, die sich gegen Antisemitismus engagieren, mit breiter aufgestellten Gemeinschaftsorganisationen könnte das Programm laut Klein eine größere Wirkung entfalten.
Trotz der Reformen versicherte Klein, dass leistungsstarke Initiativen keine Kürzungen befürchten müssten. Seine Unterstützung deckt sich mit Priens Ziel, die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren zu verbessern, um die Gesamtwirksamkeit des Programms zu erhöhen. Die geplanten Änderungen sollen die „Lebendige Demokratie“ kooperativer gestalten, ohne die finanzielle Förderung zu schmälern. Kleins Zustimmung unterstreicht die Notwendigkeit einer breiteren Einbindung, während bewährte Projekte weiterhin unterstützt werden. Die Reformen werden nun unter Priens Führung vorangetrieben.
