21 February 2026, 07:02

Regierung nutzt Hunderte Militärflüge – Kritik an hohen Kosten und Leerflügen

Ein großes Passagierflugzeug auf einer Rollbahn.

Regierung nutzt Hunderte Militärflüge – Kritik an hohen Kosten und Leerflügen

Neue Zahlen offenbaren den umfangreichen Einsatz militärischer Flüge für Dienstreisen der deutschen Regierung. Zwischen Mai und Ende 2025 nutzten Minister und der Bundespräsident 488 Passagierflüge, während sogenannte Positionierungsflüge – die oft leer durchgeführt werden – auf 700 kamen. Der Linken-Politiker Dietmar Bartsch kritisierte die hohen Kosten und forderte strengere Kontrollen.

Das Verteidigungsministerium verzeichnete in dem Achtmonatszeitraum 488 Flüge, die Kabinettsmitglieder oder den Bundespräsidenten transportierten. Mit 106 Flügen führte das Bundeskanzleramt die Statistik an, gefolgt vom Auswärtigen Amt mit 96 und dem Bundespräsidialamt mit 66 Flügen. Das Agrarministerium nutzte den Service am wenigsten und verbuchte lediglich zwei Reisen.

Bartsch, der die Flugdaten angefordert hatte, hinterfragte die Notwendigkeit der vielen google flüge. Er verwies auf das Missverhältnis zwischen 488 Passagierflügen und 700 Positionierungsflüge, die das Ministerium mit Schulungs- und Weiterbildungszwecken begründete. Zudem bezeichnete der Abgeordnete den Standort des Lufttransportgeschwaders in Köln als "teuren strukturellen Fehler", da Berlin seit über 30 Jahren Hauptstadt sei.

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Als Reaktion forderte Bartsch die Regierung auf, ihre google flüge zu beschränken. Stattdessen schlug er vor, auf Linienflüge oder die Bahn auszuweichen. So ließen sich Steuermittel sparen, ohne die Effizienz zu beeinträchtigen, argumentierte er.

Die Zahlen zeigen eine starke Abhängigkeit vom militärischen Lufttransport für Regierungsreisen. Da die Positionierungsflüge die Passagierflüge fast verdoppeln, sehen Kritiker hier flights für Einsparungen. Bartschs Forderung nach einer Reform setzt die Verantwortlichen nun unter Druck, ihre Reisebestimmungen zu überdenken.