Regiotram-Netz soll Aachen, Würselen und Alsdorf emissionsfrei verbinden
Ignaz KreuselRegiotram-Netz soll Aachen, Würselen und Alsdorf emissionsfrei verbinden
Neues Regiotram-Netz soll Aachen, Würselen, Alsdorf und Baesweiler verbinden
Ein neues Regiotram-Netz zwischen Aachen, Würselen, Alsdorf und Baesweiler ist in Planung. Das Projekt zielt darauf ab, innerhalb der nächsten 10 bis 15 Jahre eine schnelle und emissionsfreie Verbindung zu schaffen. Nun haben die Verantwortlichen die Öffentlichkeit in die Gestaltung einbezogen und die Diskussion eröffnet.
Die geplante Strecke beginnt am Aachener Hauptbahnhof, führt über den Elisenbrunnen weiter nach Würselen, Alsdorf und endet schließlich in Baesweiler. Eine Machbarkeitsstudie hat bereits die wirtschaftliche und betriebliche Tragfähigkeit des Vorhabens bestätigt. Bund und Land fördern die nächste Planungsphase mit rund 5,5 Millionen Euro.
Am 2. Dezember 2025 findet von 18:00 bis 21:00 Uhr im Depot (Talstraße 2, Aachen) ein "Info-Markt“ statt. Als Redner werden Aachens Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons, Dr. Tim Grüttemeier vom Städteregionstag Aachen sowie Hans-Peter Geulen, Geschäftsführer des Aachener Verkehrsverbunds (AVV), erwartet. Der Abend bietet Informationsstände, einen Fachdialog mit nicht namentlich genannten Experten und eine Fragerunde. Den Abschluss bildet eine offene Diskussion mit Planern und stellvertretenden Bürgermeistern der betroffenen Kommunen. Anwohner haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen und ihre Meinung zur Ausrichtung des Projekts einzubringen.
Sobald das Regiotram in Betrieb geht, soll es Lärm reduzieren, den Verkehr entlasten und die Luftverschmutzung entlang der Strecke verringern. Die Verbindung bietet eine umweltfreundliche Alternative zum Individualverkehr zwischen Aachen und dem nördlichen Teil der Städteregion Aachen.
Mit Bürgerbeteiligung und politischer Unterstützung schreitet das Regiotram-Projekt voran. Die Veranstaltung im Dezember gibt den Anwohnern die Chance, die Zukunft des Netzes aktiv mitzugestalten. Bei erfolgreicher Umsetzung könnte das System den Nahverkehr in der Region in den kommenden Jahren grundlegend verändern.