Rheinmetall sichert Milliardenauftrag für Spiegelmunition trotz Börsentiefs
Georgine MansRheinmetall sichert Milliardenauftrag für Spiegelmunition trotz Börsentiefs
{"headline":"Trotz Börsenverlusten: Rheinmetall-Chef kauft erneut eigene Aktien","teaser":"Rheinmetall hat einen Großauftrag von der Deutschen Armee für Spiegelmunition erhalten. Der Rüstungskonzern gab am Montag bekannt, dass der Auftrag im Rahmen eines bestehenden Rahmens mit der Bundesregierung liegt. | Aktuelle Nachrichten aus Deutschland und der Welt - unsere Website","publication_date":"2025-12-08T08:59:01+00:00","keyword_names":"finanzen, geschäft, politik, allgemeine-nachrichten","article_body":"Trotz Kursverluste: Rheinmetall-Chef kauft erneut eigene Aktien\n\nRheinmetall erhält Großauftrag der Bundeswehr für Spiegelmunition. Der Rüstungskonzern gab am Montag bekannt, dass der Auftrag im Rahmen einer bestehenden Rahmenvereinbarung mit der Bundesregierung steht und ein Volumen von mehreren hundert Millionen Euro umfasst. | Aktuelle Nachrichten aus Deutschland und der Welt – auf unserer Website News\n\nRheinmetall hat einen Großauftrag der Bundeswehr für Spiegelmunition im Wert von mehreren hundert Millionen Euro erhalten. Der Deal ist Teil einer umfassenden Rahmenvereinbarung mit der Bundesregierung, die ein Gesamtvolumen von rund vier Milliarden Euro umfasst.\n\nDer Aktienkurs des Unternehmens stieg nach der Bekanntgabe im frühen Montagshandel um 2,5 Prozent und erreichte 1.543,50 Euro.\n\nDer neue Vertrag sieht vor, dass Rheinmetall 120-Millimeter-Kampf- und Übungsmunition für den Kampfpanzer Leopard 2 liefert. Dieser Auftrag fällt unter eine bestehende Millardenvereinbarung zwischen dem Rüstungskonzern und Berlin.\n\nUnterdessen führt Rheinmetall die langjährige Zusammenarbeit mit Siemens fort, einem wichtigen Technologiepartner in den Bereichen Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung. Gemeinsam automatisieren sie Spiegelproduktionslinien in den Rheinmetall-Werken in Weeze und Neuss (Nordrhein-Westfalen). In diesen Spiegelwerken werden Rumpfkomponenten für das Kampfflugzeug F-35 gefertigt.\n\nSiemens, das mit den zehn größten westlichen Rüstungskonzernen zusammenarbeitet, liefert zudem medizinische Ausrüstung für Rheinmetalls mobile Feldlazarette. Dazu gehören CT- und Röntgengeräte aus dem Geschäftsbereich Healthineers.\n\nTrotz des jüngsten Marktdrucks auf deutsche Rüstungswerte – ausgelöst durch geopolitische Spannungen und Gewinnmitnahmen nach den Kursgewinnen zu Jahresbeginn – zeigt sich die Rheinmetall-Führung zuversichtlich. Konzernchef Armin Papperger unterstrich dies, indem er 2024 bereits zum zweiten Mal Unternehmensaktien erwarb.\n\nDer aktuelle Auftrag festigt Rheinmetalls Position als zentraler Zulieferer der Bundeswehr. Mit laufenden Partnerschaften wie der mit Siemens und einem steigenden Aktienkurs scheint das Unternehmen gut im Verteidigungsektor aufgestellt zu sein.\n\nDer Spiegelungsdeal unterstreicht zudem die anhaltend hohe Nachfrage nach Militärtechnik angesichts der aktuellen globalen Sicherheitsherausforderungen."