Routinekontrolle auf der A1 führt zu Mega-Cannabis-Plantage in Wittlich
Georgine MansRoutinekontrolle auf der A1 führt zu Mega-Cannabis-Plantage in Wittlich
Eine routinemäßige Verkehrskontrolle auf der Autobahn A1 im vergangenen Jahr hat zu einer großangelegten Drogenermittlung in zwei Bundesländern geführt. Zwei Frauen, 39 und 41 Jahre alt, wurden in der Nähe von Köln angehalten – der Beginn einer Reihe von Razzien, bei denen in Wittlich (Rheinland-Pfalz) eine großflächige Cannabis-Plantage aufgedeckt wurde.
Der Fall nahm seinen Lauf, als Beamte das Fahrzeug der Frauen bei einer Verkehrskontrolle stoppten. Im Inneren entdeckten sie Marihuana, THC-haltige Produkte sowie eine geringe Menge Amphetamin. Dieser Fund löste weitere Ermittlungen aus.
Durchsuchungsbefehle wurden für die Wohnungen der Verdächtigen sowie ein Grundstück in Wittlich erteilt. In einer der Wohnungen beschlagnahmte die Polizei zusätzliches Cannabis und Bargeld im unteren fünfstelligen Bereich. Auch bei der zweiten Verdächtigen wurden weitere Cannabis-Bestände sichergestellt.
Bei der Durchsuchung des Wittlicher Anwesens stießen die Beamten auf eine mutmaßliche Cannabis-Zuchtstätte. Hundertschaftlich sichergestellte Pflanzen mit einem geschätzten Straßenverkaufswert von mehreren hunderttausend Euro wurden beschlagnahmt. Zudem fand die Polizei vor Ort Bargeld im unteren fünfstelligen Bereich.
Die Kriminalpolizei Euskirchen ermittelt weiterhin in dem Fall, gab jedoch keine weiteren Details zu den Beschuldigten bekannt.
Die Aktion führte zur Beschlagnahmung von Drogen, Bargeld und einer beträchtlichen Menge Cannabis-Pflanzen. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen und laufen auf Hochtouren.