Rouven Schröder wechselt überraschend von Salzburg zu Gladbach – und zahlt selbst
Ignaz KreuselRouven Schröder wechselt überraschend von Salzburg zu Gladbach – und zahlt selbst
Rouven Schröder verlässt RB Salzburg mitten in der Saison, um neuer Sportdirektor bei Borussia Mönchengladbach zu werden. Sein Abgang kam überraschend, Salzburg zeigte sich verärgert über seine kurze Amtszeit beim Verein. Mit dem Wechsel übernimmt er nun die Verantwortung für Gladbachs entscheidende Transferperiode im Winter sowie laufende Vertragsverhandlungen.
Schröders Abschied von Salzburg vollzog sich rasant. Obwohl sein Vertrag bis 2028 lief, drängte er auf eine vorzeitige Freigabe, um zu Gladbach zu wechseln. Geschäftsführer Stephan Reiter machte deutlich, dass Salzburg mit dem Zeitpunkt und der Art seines Abgangs unzufrieden war.
Laut Berichten lag Gladbachs Angebot für Schröder unter einer Million Euro – deutlich weniger, als Salzburg gefordert hatte. Um den Wechsel dennoch zu ermöglichen, willigte er ein, die finanzielle Lücke aus eigener Tasche zu schließen. Die von ihm gezahlte Summe lag im unteren sechsstelligen Bereich und entlastete damit seinen neuen Arbeitgeber.
In Mönchengladbach erwartet Schröder nun unmittelbare Herausforderungen: Er muss die Wintertransferaktivitäten des Clubs steuern und gleichzeitig wichtige Vertragsverhandlungen führen. Darüber hinaus tritt er sein Amt in einer Phase an, in der die Bewältigung der aktuellen Krise bei Gladbach oberste Priorität hat.
Schröders Wechsel zu Gladbach hat seinen Preis – sowohl finanziell als auch in puncto Erwartungen. Dass er einen Teil der Ablösesumme selbst übernimmt, unterstreicht sein Engagement für die neue Aufgabe. Die kommenden Monate werden zeigen, ob seine Führung dem Verein wieder Stabilität verleihen kann.
