"Runder Tisch gegen Gewalt": Netzwerk im Kreis Steinfurt weitet seinen Kampf aus
Ignaz Kreusel"Runder Tisch gegen Gewalt": Netzwerk im Kreis Steinfurt weitet seinen Kampf aus
Langjähriges Netzwerk im Kreis Steinfurt erweitert seinen Fokus und ändert seinen Namen
Was einst als Runder Tisch gegen häusliche Gewalt bekannt war, firmiert nun unter dem Namen Runder Tisch gegen Gewalt. Die Umbenennung spiegelt die erweiterte Ausrichtung wider: Neben häuslicher Gewalt widmet sich das Netzwerk zunehmend auch sexualisierter Gewalt und Gewalt an Schulen.
Ursprünglich als kleine Initiative gegen häusliche Gewalt gestartet, ist das Netzwerk im Laufe der Zeit auf über 50 Mitglieder angewachsen. Dazu zählen Fachkräfte aus der Prostitutionsausstiegsberatung, der Mathias-Spital-Klinik in Rheine, der Jugendhilfe sowie lokalen Beratungsstellen. Auch Vertreter der Kreisverwaltung, des Jobcenters und der Kommunen sind beteiligt.
Agnes Denkler und Sabrina Veer betonten, dass häusliche Gewalt weiterhin ein zentrales Anliegen bleibe. Gleichzeitig rücke das Netzwerk nun aber auch andere Formen von Gewalt in den Fokus – ein Schritt, der schließlich zur neuen Bezeichnung Runder Tisch gegen Gewalt Kreis Steinfurt führte.
Um den Wandel zu markieren, veranstaltet das Netzwerk am 18. November in Emsdetten eine Fachtagung zum Thema Täterarbeit. Weitere Informationen zum Netzwerk und seinen Aktivitäten gibt es unter www.kreis-steinfurt.de/rundertisch.
Das umbenannte Netzwerk vereint Fachleute aus mehr als 50 Einrichtungen. Der erweiterte Fokus umfasst nun sexualisierte Gewalt, Schulgewalt und weitere Gewaltformen. Die anstehende Tagung in Emsdetten wird die laufenden Bemühungen im Bereich der Täterintervention beleuchten.
