17 February 2026, 23:08

Sabotage legt Bahnverkehr in Gelsenkirchen lahm – 50.000 Euro Schaden durch Kabeldiebstahl

Graffiti-bedeckter Zug mit sichtbaren Kabeln, Häuser mit Fenstern im Hintergrund.

Sabotage legt Bahnverkehr in Gelsenkirchen lahm – 50.000 Euro Schaden durch Kabeldiebstahl

Ein jüngster Sabotageakt hat den Bahnbetrieb in Gelsenkirchen lahmgelegt – ein weiterer Vorfall in einer Reihe ähnlicher Zwischenfälle in ganz Deutschland. In den vergangenen fünf Jahren haben die Behörden Dutzende Fälle von Kabeldiebstahl und Manipulationen an Signalanlagen untersucht, was zunehmend Sorgen um die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Deutschen Bahn aufkommen lässt.

Der jüngste Vorfall ereignete sich zwischen dem 15. und 16. Februar, als 15 Meter Signalkabel an einem Bahnübergang der Güterstrecke auf dem Hüttweg durchtrennt und gestohlen wurden. Die Bundespolizei Gelsenkirchen wurde gegen 3 Uhr morgens alarmiert, nachdem Teile des durchgeschnittenen Kabels auf den Gleisen gefunden worden waren – was zu weiteren Schäden führte, als ein Zug darüber fuhr.

Der beschädigte Abschnitt musste für Reparaturarbeiten gesperrt werden, wodurch Kosten in Höhe von schätzungsweise 50.000 Euro entstanden. Die Bundespolizei sicherte Spuren am Tatort und setzte einen Hubschrauber zur Unterstützung der Ermittlungen ein. Der Fall wird als schwerer Diebstahl, Sachbeschädigung und Störung öffentlicher Betriebe behandelt.

Die Behörden warnen seit Langem vor den Gefahren von Eingriffen in die Bahninfrastruktur. Unter Spannung stehende elektrische Komponenten und die 15.000-Volt-Oberleitungen bergen tödliche Risiken für jeden, der das System manipuliert. Die Bevölkerung wird aufgefordert, sich mit Hinweisen zum Vorfall oder zu möglichen Verdächtigen an die Bundespolizei zu wenden. Kontaktdaten wurden bereitgestellt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Dieser Vorfall reiht sich in eine wachsende Zahl von Sabotagefällen ein, die in den letzten Jahren das deutsche Schienennetz betroffen haben. Sowohl die Deutsche Bahn als auch die Polizei beobachten und bekämpfen solche Zwischenfälle weiterhin, die die Sicherheit und Effizienz des Regional- und Fernverkehrs gefährden. Die Ermittlungen im Fall Gelsenkirchen dauern an.