09 January 2026, 19:17

Schweizer Springreiter kämpfen in Basel um Weltcup-Tickets und WM-Träume

Ein Pferderennen mit vielen Reitern, Bäumen, einer Wand, einem Bildschirm und Flaggen im Hintergrund auf einer grünen Wiese unter einem klaren Himmel.

Schweizer Springreiter kämpfen in Basel um Weltcup-Tickets und WM-Träume

Die Spitzenreiter der Schweiz im Springreiten bereiten sich auf eine intensive Saison vor. Das Weltcup-Turnier beim CHI Basel in diesem Monat bietet nicht nur Preisgelder, sondern auch die Chance, sich für das Finale des FEI-Weltcups zu qualifizieren. Mit den Weltreiterspielen 2026 am Horizont richten die Reiter ihren Blick zudem auf die Qualifikation für die diesjährigen Weltmeisterschaften im Sommer.

Der Wettbewerb beim CHI Basel, der vom 12. bis 19. Januar stattfindet, lockt mit einem Preisgeld von 332.000 Euro in der Weltcup-Prüfung im Springreiten. Für die Schweizer Reiter dient das Turnier als entscheidende Qualifikationsrunde für das FEI-Weltcupfinale im April – ein Turnier, das oft als inoffizielle Hallen-Weltmeisterschaft bezeichnet wird.

Doch über den Weltcup hinaus bleiben die anstehenden Weltmeisterschaften das zentrale Ziel vieler Athleten. Steve Guerdat und Martin Fuchs gelten als Führungskräfte des Schweizer Teams, während andere Reiter um die verbleibenden Plätze kämpfen werden. Die Weltmeisterschaft folgt dem vierjährigen Rhythmus der Weltreiterspiele, die zuletzt 2022 ausgetragen wurden und 2026 wieder in Aachen stattfinden – diesmal vom mittleren bis späten August. Die Dressurwettbewerbe sind für den 14. und 15. August geplant, das Springreiten findet am 19. August statt. Das vollständige Programm umfasst über zwei Wochen mehrere Disziplinen. Die Spiele von 2006 in Aachen gelten bei Fans noch immer als Höhepunkt.

Das CHI Basel bildet den Auftakt für die Schweizer Reiter auf ihrem Weg zu Weltcup-Erfolgen und Meisterschaftstiteln. Die Qualifikationen in diesem Monat entscheiden, wer im April ins Finale einzieht, während die Weltmeisterschaften im Sommer in Aachen das große Saisonziel bleiben. Die Spiele 2026 markieren den nächsten Meilenstein im vierjährigen Turnus des Pferdesports.