20 February 2026, 11:00

Sechs NRW-Kommunen starten digitale Plattform Urban Stack für smarte Städte

Eine Stadtstraße mit Autos, Fußgängern, Strommasten, Laternen, Ampeln, Gebäuden mit Schildern, Topfpflanzen und einer bewölkten Himmel.

Sechs NRW-Kommunen starten digitale Plattform Urban Stack für smarte Städte

Sechs Kommunen in Nordrhein-Westfalen haben sich zusammengeschlossen, um eine neue digitale Plattform namens Urban Stack zu starten. Entwickelt von der Stadt Gütersloh, ermöglicht das System Städten, Daten auszutauschen und gemeinsam Anwendungen zu entwickeln. Das Projekt zielt darauf ab, digitale Dienstleistungen effizienter zu gestalten und gleichzeitig die Kosten für die lokalen Verwaltungen niedrig zu halten.

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Gütersloh hat den Urban Stack ins Leben gerufen, um Städten und Kreisen einen sicheren Datenaustausch zu ermöglichen. In der ersten Phase liegt der Fokus auf Sensordaten, darunter Fußgängerzählungen, Hochwassermonitoring und Mikroklima-Messwerte. Jede teilnehmende Kommune zahlt eine einmalige Gebühr von 5.000 Euro, die die Einrichtung und Sensorintegration während der Pilotphase abdeckt.

Dem Kooperationsvertrag haben sich Gütersloh, Verl, Rheda-Wiedenbrück, Rietberg, Detmold sowie der Kreis Gütersloh angeschlossen. Bürgermeisterstellvertreter Carsten Schlepphorst betonte die Vorteile des Projekts und bezeichnete es als kostengünstige Lösung für den Aufbau einer gemeinsamen digitalen Infrastruktur. Die Kommunen behalten dabei die volle Kontrolle über ihre Daten und entscheiden selbst, ob sie diese mit anderen teilen.

Ein Open-Data-Portal ist ebenfalls Teil des Systems und gibt der Öffentlichkeit Zugang zu ausgewählten Informationen. Der Urban Stack hat bereits auf Smart-City-Veranstaltungen und Digitalkonferenzen Aufmerksamkeit erregt. Nach dem Ende der Pilotphase 2026 soll das Projekt in eine feste rechtliche Struktur überführt werden, um den langfristigen Betrieb zu sichern.

Die Plattform bietet einen kooperativen Ansatz für digitale Dienstleistungen in Kommunalverwaltungen. Mit sechs beteiligten Kommunen könnte sie weiter wachsen, falls sich weitere Städte und Kreise für das Modell interessieren. Derzeit liegt der Schwerpunkt darauf, die Sensorintegration zu testen und das System vor dem vollständigen Start zu optimieren.