SPD-Anhänger in Kamp-Lintfort zweimal in Flammen – war es politische Brandstiftung?
Dragan ZimmerSPD-Anhänger in Kamp-Lintfort zweimal in Flammen – war es politische Brandstiftung?
In Kamp-Lintfort ist ein Anhänger der SPD innerhalb von nur drei Wochen zweimal Ziel von Brandanschlägen geworden. Lokale Politiker fordern nun eine gründliche Untersuchung der Vorfälle, bei denen sie gezielte Sabotageakte vermuten.
Das erste Feuer brach Anfang Juni am Anhänger aus, nur wenige Wochen später folgte ein zweiter Brand. Ermittler gehen davon aus, dass der oder die Täter Grillanzünder oder ähnliche Geräte verwendeten, um die Flammen zu entfachen. Beide Vorfälle stellten eine erhebliche Gefahr für Anwohner und die Einsatzkräfte der Feuerwehr dar.
René Schneider, SPD-Landtagsabgeordneter, hat eine lückenlose Aufklärung der Anschläge gefordert. Er betonte, wie wichtig es sei, zu klären, ob die Brände politisch motiviert waren. Auch Edgar Stary, SPD-Vorstandsmitglied und ehemaliger Feuerwehrmann, äußerte sich besorgt und deutete an, dass es sich bei den Brandstiftungen um gezielt geplante Taten und nicht um Zufälle handeln könnte.
Die SPD hat die Behörden aufgefordert, die Ermittlungen fortzusetzen und die Hintergründe der Angriffe aufzuklären. Offizielle Stellen bleiben zwar zurückhaltend, schließen eine politische Verbindung jedoch nicht aus. Die Vorfälle haben in der Region Sorgen um Sicherheit und Schutz ausgelöst.
