02 February 2026, 06:57

Spektakulärer Raub: 3.100 Schließfächer der Commerzbank in Gelsenkirchen geleert

Ein alter Bankschein aus Northampton mit einem Porträt eines Mannes und Texten, die Informationen über die Bank enthalten.

Millionenraub: Sparkasse eröffnet Service-Stelle für Kunden - Spektakulärer Raub: 3.100 Schließfächer der Commerzbank in Gelsenkirchen geleert

Großer Raubüberfall auf Commerzbank-Filiale in Gelsenkirchen: Über 3.000 Schließfächer geleert

Bei einem spektakulären Einbruch in einer Filiale der Commerzbank in Gelsenkirchen am 31. Dezember 2023 wurden mehr als 3.000 Schließfächer ausgeraubt. Die Bank hat inzwischen ein Servicecenter eingerichtet, um betroffenen Kunden zu helfen – doch gleichzeitig sieht sie sich mit Klagen wegen angeblicher Sicherheitsmängel konfrontiert.

Die Täter drangen in die Commerzbank-Filiale ein und brachen rund 3.100 Schließfächer auf. Bisher konnten die Ermittler weder Verdächtige ermitteln noch konkrete Spuren sichern.

Die Bank weist Vorwürfe der Fahrlässigkeit zurück und betont, dass ihre Sicherheitsvorkehrungen den Branchenstandards entsprechen. Dennoch wurden bereits drei Klagen eingereicht, in denen der Commerzbank vorgeworfen wird, die Wertsachen ihrer Kunden nicht ausreichend geschützt zu haben.

Um die Betroffenen zu unterstützen, erstattet die Commerzbank nachgewiesene Verluste bis zu einem Höchstbetrag von 10.300 Euro pro Kunde. Viele Schließfachinhaber hatten jedoch weit höhere Summen eingelagert. Anspruchsberechtigte müssen nun eine detaillierte Auflistung der gestohlenen Gegenstände einreichen, um ihre Forderungen geltend zu machen.

Ein spezielles Servicecenter steht den Kunden für die weiteren Schritte zur Seite. Die Bank verspricht Transparenz bei der Aufarbeitung der Folgen des Coups.

Der Raubüberfall hat tausende Kunden in finanzielle Unsicherheit gestürzt, da die Entschädigung auf 10.300 Euro begrenzt ist. Während die Commerzbank weiterhin mit den Auswirkungen kämpft, laufen die gerichtlichen Auseinandersetzungen über die Sicherheitsvorkehrungen weiter. Die Ermittlungen zur Erfassung der Täter dauern an.