Städtepartnerschaft zwischen Chipata und Dormagen zeigt erste Erfolge und plant neue Projekte
Dragan ZimmerStädtepartnerschaft zwischen Chipata und Dormagen zeigt erste Erfolge und plant neue Projekte
Vertreter aus Chipata und Dormagen trafen sich vom 3. bis 8. September 2025 zu einem gemeinsamen Arbeitsgespräch, um ihre Partnerschaft zu vertiefen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen gemeinsame Herausforderungen wie Dürreperioden sowie Pläne für die künftige Zusammenarbeit. Kurz darauf präsentierten beide Städte ihre laufenden Projekte auf einer Konferenz in Gießen.
Bürgermeister Donald Mwanza und Angela Kampinda aus Chipata empfingen während des Treffens ihren Amtskollegen Erik Lierenfeld aus Dormagen. Sie blicken auf erfolgreiche Initiativen zurück, darunter ein gespendetes Feuerwehrfahrzeug, das seit seiner Ankunft in Chipata bereits 98 Brände bekämpft hat. Ein weiterer wichtiger Erfolg war die Spende von 50 Laptops, die die Modernisierung der Stadtverwaltung vorantrieben und es den Bürgern ermöglichen, Dienstleistungen per Mobiltelefon zu bezahlen.
Auch Umweltprojekte standen im Fokus: Chipata pflanzte 10.000 neue Bäume und renaturierte so eine Fläche von der Größe von 28 Fußballfeldern. Die Städte loteten zudem weitere Kooperationsmöglichkeiten aus, etwa Austauschprogramme und Schulungsangebote für ihre Mitarbeiter.
Konkrete Pläne für die Zukunft wurden erörtert, darunter ein städtisches Entwässerungssystem für Chipata, das Regen- und Abwasser nachhaltig bewirtschaften soll. Zudem wurden kommende Veranstaltungen angekündigt: ein Bastelworkshop für Kinder, eine Filmnacht in der Stadtbibliothek anlässlichen des Unabhängigkeitstags Sambias sowie die Gründung des Partnerschaftsvereins im Dezember.
Die Zusammenarbeit zwischen Chipata und Dormagen trägt bereits greifbare Früchte. Projekte in den Bereichen Brandschutz, Digitalisierung und Aufforstung zeigen erste Erfolge. Künftige Vorhaben zielen darauf ab, Umweltfragen zu adressieren und die Verbindungen zwischen den beiden Gemeinden weiter zu stärken.
