Stefanie Hertel über ihre harte Kindheit und das Familien-Trio mit Stefan Mross
Ignaz KreuselStefanie Hertel über ihre harte Kindheit und das Familien-Trio mit Stefan Mross
Stefanie Hertel, die bekannte Volksmusik-Sängerin, hat von ihrer entbehrungsreichen Kindheit im ländlichen Ostdeutschland erzählt. Aufgewachsen in der Vogtland-Region der 1980er-Jahre, erlebte sie eine Jugend ohne moderne Annehmlichkeiten wie Innenheizung. Heute steht sie gemeinsam mit ihrem Mann Stefan Mross und ihrer Tochter Johanna Mross als Familien-Trio auf der Bühne – eine Formation, die 2019 ins Leben gerufen wurde.
Hertel startete ihre Karriere bereits als Kinderstar in der DDR, stammend aus einer musikalischen Familie. Ihr Ehemann, Lenny Lanner (51), gesteht, dass er manche ihrer Kindheitsgeschichten kaum glauben könne. Ihre Tochter, Johanna Mross, ebenfalls Musikerin, habe sich nie in den Beruf gedrängt gefühlt.
Mross absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Konditorin, bevor sie zur Musik zurückkehrte. Kürzlich teilte sie ein nostalgisches Kinderfoto mit ihren Fans. Das Trio – Hertel, Stefan Mross und Johanna Mross – tritt seit 2019 gemeinsam auf und verbindet dabei ihre unterschiedlichen musikalischen Wurzeln.
Über das ländliche Leben im Vogtland der 1980er-Jahre ist nur wenig bekannt. Zwar dokumentieren DDR-Archive wirtschaftliche Umbrüche in benachbarten Regionen, doch direkte Vergleiche zu Hertels Aufwachsen fehlen weitgehend.
Die musikalische Zusammenarbeit der Familie blüht weiter – geprägt von Hertels frühen Kämpfen und Mross' eigenem Weg. Ihre Auftritte spiegeln sowohl persönliche Geschichte als auch gemeinsame Leidenschaft wider. Die Geschichte des Trios bleibt mit der Vergangenheit Ostdeutschlands verbunden, während ihre Musik nach vorne blickt.






