09 January 2026, 19:25

Sternsinger kämpfen im Rheinisch-Bergischen Kreis gegen Kinderarbeit in Bangladesch

Mehrere Ganesha-Statuen sowie Figuren von Frauen und Männern sind in diesem Bild zu sehen.

Sternsinger kämpfen im Rheinisch-Bergischen Kreis gegen Kinderarbeit in Bangladesch

Rheinisch-Bergischer Kreis begrüßt Sternsinger in ihrer jährlichen Epiphanias-Tour

Diese Woche empfing der Rheinisch-Bergische Kreis die Sternsinger im Rahmen ihrer traditionellen Aktion Dreikönigssingen. Die jungen Engagierten besuchten das Kreishaus, segneten Büroräume und sammelten Spenden für benachteiligte kinder weltweit. Ihr Schwerpunkt für 2026 liegt auf der Bekämpfung von kinderarbeit und der Förderung von Bildung in bangladesh.

Den Auftakt bildete ein Grußwort von Landrat Arne von Boetticher, der die Gruppe für ihr Engagement zugunsten von kinder in Not würdigte. Anschließend durchliefen die Sternsinger die Verwaltung, verteilten Segenswünsche und warben für ihr Anliegen.

Die diesjährige Kampagne, organisiert vom Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), steht unter dem Motto „Schulen statt Fabriken – Sternsinger gegen kinderarbeit“. Dekan Norbert Hörter bezeichnete die Initiative als die größte Solidaritätsbewegung von kinder für kinder weltweit. Durch Spenden und Aufklärungsarbeit sollen der Zugang zu Bildung in bangladesh verbessert und Ausbeutung von kinder eingedämmt werden. Beim Dreikönigssingen verkleiden sich die jungen Teilnehmer als die Heiligen Drei Könige, ziehen von Haus zu Haus, singen und sammeln in der Epiphaniaszeit Gaben. Die Erlöse fließen in Projekte für benachteiligte kinder auf der ganzen Welt.

Die Kampagne 2026 wird weiterhin auf die prekären Lebensumstände arbeitender kinder in bangladesh aufmerksam machen. Die gesammelten Mittel kommen direkt Bildungsprogrammen in der Region zugute. Sowohl lokale Behörden als auch Bürger zeigen große Unterstützung für das anhaltende Engagement der Sternsinger.