16 February 2026, 00:50

Stuttgart lädt ein: Wie unsere Stadt klimaneutrale Wärme plant

Eine Gruppe von Menschen marschiert mit einem 'Kampf für Klimagerechtigkeit'-Schild die Straße entlang, mit Gebäuden, Schildern, Ampeln und Bäumen an der Straße unter einem bewölkten Himmel.

Stuttgart lädt ein: Wie unsere Stadt klimaneutrale Wärme plant

Stuttgart veranstaltet kostenlose Informationsveranstaltung zur kommunalen Wärmeplanung

Ende dieses Monats findet in Stuttgart eine öffentliche, kostenlose Veranstaltung zur kommunalen Wärmeplanung statt. Die Veranstaltung soll aufzeigen, wie die Stadt schrittweise eine klimaneutrale Wärmeversorgung erreichen kann. Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen sowie Interessierte, die sich über zukünftige Heizlösungen informieren und ihre Meinung einbringen möchten.

Die Informationsveranstaltung findet am Donnerstag, dem 26. Februar, um 18:00 Uhr im Skyroom der IMS-Arena statt. Organisiert wird der Abend von der Stadt Stuttgart, der BMU Energieberatung und der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über die Grundlagen der Wärmeplanung, deren Ziele und mögliche Auswirkungen auf die lokale Wärmeversorgung.

Besonders angesprochen sind Hauseigentümer, Mieter und Vertreter aus der Wirtschaft. Themen der Veranstaltung sind unter anderem die Vorbereitung auf kommende gesetzliche Vorgaben im Heizungsbereich sowie die Nutzung erneuerbarer Energien. Zudem bleibt Raum für Fragen, etwa dazu, wie die zukünftige Wärmeversorgung in Stuttgart ausgestaltet werden könnte.

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Die kommunale Wärmeplanung hilft Städten, lokale Potenziale für eine nachhaltige Wärmeversorgung zu erschließen – etwa durch Solarenergie, Wärmepumpen oder Fernwärmenetze. Bundesweit haben bereits 98 Prozent der größeren Kommunen mit der Erstellung solcher Pläne begonnen oder sie abgeschlossen. Städte mit mehr als 45.000 Einwohnern müssen ihre Strategien bis Juni 2026 vorlegen, kleinere Kommunen haben bis Juni 2028 Zeit.

Die Veranstaltung bietet der Stuttgarter Bevölkerung die Möglichkeit, sich direkt in den Wandel der Wärmeversorgung einzubringen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; die Organisatoren hoffen auf eine große Beteiligung, um die lokale Klimapolitik mitzugestalten. Die Ergebnisse könnten maßgeblich beeinflussen, wie die Stadt ihre langfristigen Energie- und Klimaziele erreicht.