03 March 2026, 01:23

Verallia schließt Stuttgarter Glaswerk – 300 Jobs in Gefahr bis 2026

Ein Schwarz-Weiß-Foto einer belebten Stadtstraße im Jahr 1833, das Gebäude, Menschen, Karren, Pfähle, Flaggen, Bäume und Himmel zeigt, mit dem Text "fabriken aus land c 1833 ölg" unten.

Verallia schließt Stuttgarter Glaswerk – 300 Jobs in Gefahr bis 2026

Die Verallia Deutschland AG hat angekündigt, ihr Glaswerk in Stuttgart zu schließen. Von der Schließung betroffen sind rund 310 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Entscheidung stößt bei lokalen Verantwortungsträgern auf scharfe Kritik. Stuttgarts Oberbürgermeister bezeichnete den Schritt als schweren Rückschlag für den Industriestandort der Stadt.

Das Unternehmen bestätigte die Stilllegung für Februar 2026 – damit stehen etwa 300 direkte Arbeitsplätze auf dem Spiel. Zwar liegen keine genauen Zahlen zu indirekt betroffenen Stellen in der Region vor, doch der Verlust eines zentralen Produktionsstandorts löst Besorgnis aus.

Oberbürgermeister Thomas Kufen bedauerte den Beschluss und nannte ihn einen "harten Schlag für die Stuttgarter Wirtschaft". Er betonte, wie wichtig es sei, die Folgen für die Belegschaft und das Umfeld abzufedern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Als Reaktion bereitet die Stadt nun Unterstützungsmaßnahmen vor. Betroffene Beschäftigte erhalten Beratung über das offizielle Portal Stuttgarts sowie die EWG (Stuttgarter Wirtschaftsförderungsgesellschaft). Zudem prüfen die Behörden mögliche Nachnutzungen des Geländes, um die wirtschaftlichen Auswirkungen abzumildern.

Die Schließung markiert das Ende eines bedeutenden Industriebetriebs in Stuttgart. Den Mitarbeitenden stehen städtisch geförderte Hilfsprogramme zur Verfügung, um den Übergang in neue Tätigkeiten zu erleichtern. Die Verantwortlichen konzentrieren sich darauf, das Gelände neu zu beleben und langfristige Schäden für den lokalen Arbeitsmarkt zu begrenzen.