Vorlesetag in Meerbusch: Wie ein Buch Kindern Grundrechte erklärt
Dragan ZimmerVorlesetag in Meerbusch: Wie ein Buch Kindern Grundrechte erklärt
Deutschland feiert Vorlesetag mit landesweiten Aktionen für Leseförderung und demokratische Werte
Am 21. November beging Deutschland den bundesweiten Vorlesetag mit zahlreichen Veranstaltungen. Die Initiative setzte sich zum Ziel, die Lesekompetenz zu stärken und gleichzeitig Kinderrechte sowie demokratische Grundwerte zu fördern. In Meerbusch beteiligten sich lokale Verantwortungsträger an der Kampagne, indem sie jungen Schülerinnen und Schülern vorlasen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Buch „Der allerbeste Spielplatz“, das anlässlich des 75. Jubiläums des Grundgesetzes erschienen ist. Mit kurzen Geschichten erklärt es Kindern Grundrechte, gesellschaftliche Teilhabe und Gemeinschaftswerte auf verständliche Weise. Bürgermeister Christian Bommers, Botschafter der Stiftung Kinderlachen, las aus dem Buch an der St.-Mauritius-Schule vor.
An der Aktion beteiligten sich unter anderem der Deutsche Kinderschutzbund Düsseldorf, der Versicherungskonzern ARAG und die Lesen bildet-Stiftung für Kinder. Bommers lobte das Buch als gelungene Vermittlung von Verfassungsrechten für junge Leserinnen und Leser. Besonders hob er dessen Bedeutung hervor, Kindern Themen wie Gerechtigkeit, Inklusion und bürgerliches Engagement näherzubringen. Der Vorlesetag motivierte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, sich einzubringen – und unterstrich damit, dass Leseförderung und demokratische Bildung untrennbar verbunden sind.
Die Veranstaltung in Meerbusch war Teil einer übergreifenden Initiative, die Kinder für das Lesen und soziale Werte begeistern soll. „Der allerbeste Spielplatz“ dient Schulen und Familien nun als Grundlage, um über Rechte und Gemeinschaft zu sprechen. Die Organisatoren hoffen, dass die Aktion bei jungen Leserinnen und Lesern nachhaltig wirkt.