Warum Luke Littler an der Dart-EM immer wieder scheitert – eine rätselhafte Schwächephase
Georgine MansWarum Luke Littler an der Dart-EM immer wieder scheitert – eine rätselhafte Schwächephase
Luke Littler scheitert erneut an der Europameisterschaft – das einzige große Turnier, bei dem seine jüngsten Auftritte hinter den Erwartungen zurückblieben. Der junge Ausnahmespieler musste sowohl 2024 als auch 2025 früh die Segel streichen, was Fragen nach seiner Form in Deutschland aufwirft.
Littlers Probleme bei diesem Turnier begannen bereits im vergangenen Jahr mit einer Niederlage in der ersten Runde. Diesmal scheiterte er bereits in der zweiten Runde. In beiden Austragungen gelang es ihm in keinem Spiel, einen Durchschnitt von über 100 Punkten zu erreichen – eine seltene Schwächephase für einen Spieler seines Kalibers.
Das Turnierformat könnte eine Rolle bei seinen Schwierigkeiten spielen. Da die Partien im Modus best of 21 legs ausgetragen werden, kann ein langsamer Start schnell das Aus bedeuten. Selbst Top-Spieler sehen sich unter diesen Bedingungen einem hohen Ausscheidungsrisiko ausgesetzt.
Abseits der Bühne geriet Littler zudem mehrmals mit deutschen Fans aneinander. Diese Konflikte verschärfen seine Herausforderungen in dem Land, in dem er bisher nicht zu seiner gewohnten Bestform gefunden hat.
Die Europameisterschaft bleibt für Littler eine Hürde: Zwei frühe Ausscheiden in Folge und unterdurchschnittliche Statistiken prägen seine Bilanz. Dass es ihm in Deutschland bisher nicht gelang, einen Dreistellendurchschnitt zu erzielen, unterstreicht eine spezifische Schwäche bei diesem Turnier. Der Druck durch das kurze Spielformat und die angespannte Stimmung mit den Fans belasten seine Leistungen zusätzlich.