Weihnachtsbaumsaison in NRW startet mit üppiger Ernte trotz höherer Preise
Gordon AdlerWeihnachtsbaumsaison in NRW startet mit üppiger Ernte trotz höherer Preise
Die Weihnachtsbaumsaison in Nordrhein-Westfalen ist offiziell eröffnet worden – mit einem feierlichen Auftakt in Hagen. Die diesjährige Ernte ist üppig ausgefallen und sorgt trotz steigender Kosten für ein gutes Angebot. Die Region bleibt ein zentraler Akteur im deutschen Weihnachtsbaumhandel, wo jährlich Millionen Bäume angebaut werden.
Auf dem Gut Kuhweide wurde der erste Baum der Saison von Wirtschaftsministerin Silke Gorißen und der Deutschen Weihnachtsbaumkönigin Sarah Neßhöver gefällt. Damit fiel der Startschuss für den Verkauf, wobei Nordmanntannen mit 26 Euro pro Meter gehandelt werden. Diese Sorte, die für ihre Robustheit und Klimaresistenz geschätzt wird, dominiert weiterhin den Markt.
Alleine die Region Sauerland produziert jährlich rund sieben Millionen Bäume. Doch die Produktion ist in den vergangenen fünf Jahren leicht zurückgegangen: Von 1,2 Millionen verkauften Bäumen im Jahr 2021/22 auf heute zwischen 800.000 und eine Million. Steigende Preise – aktuell zwischen 60 und 70 Euro pro Baum – sowie die Konkurrenz durch künstliche Alternativen haben die Nachfrage gedämpft.
Trotz der Herausforderungen bleiben Weihnachtsbäume ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Nordrhein-Westfalen. Die Branche sichert tausende Hektar landwirtschaftliche Fläche und schafft saisonale Arbeitsplätze. Wirtschaftsministerin Gorißen, eine bekannte Liebhaberin der Nordmanntanne, betonte bei der Eröffnung die Bedeutung des Sektors.
Käufer müssen in dieser Festtagsaison mit höheren Preisen rechnen, da die Produktionskosten steigen. Die Nordmanntanne bleibt dank ihrer Langlebigkeit und Anpassungsfähigkeit an wechselhaftes Wetter die beliebteste Wahl. Mit einer guten Ernte in diesem Jahr sind die Händler bereit, die Nachfrage in ganz Deutschland zu bedienen.






