Wellenpark am Elfrather See schafft 1.000 Jobs und lockt 800.000 Besucher jährlich
Ignaz KreuselWellenpark am Elfrather See schafft 1.000 Jobs und lockt 800.000 Besucher jährlich
Am Elfrather See in Neuss nimmt ein großes Freizeitprojekt konkrete Formen an: Der geplante Wellenpark soll rund 1.000 Arbeitsplätze schaffen und jährlich bis zu 800.000 Besucher anziehen. Mit dem Baubeginn wird 2025 gerechnet, die erste Ausbauphase soll bis Mitte 2027 fertiggestellt sein.
Die Bezirksregierung Düsseldorf gab am 20. Januar grünes Licht für die achte Änderung des Flächennutzungsplans – und zwar ohne zusätzliche Auflagen, sodass das Vorhaben zügig voranschreiten kann. Parallel dazu tritt die Planänderung gemeinsam mit den Bebauungsplan-Anpassungen in Kraft.
Die rechtlichen Weichen waren bereits gestellt: Der Rat der Stadt Krefeld beschloss am 3. Juli 2025 eine Satzungsänderung, die den Weg für die Bearbeitung von Baugenehmigungen ebnet. Dank des vorliegenden Bebauungsplans dürften diese zügig erteilt werden. Sobald die Unterlagen im Krefelder Amtsblatt veröffentlicht sind, können die Genehmigungen ausgestellt werden.
Der Investor, die Westsurf GmbH & Co. KG, steht bereit, um das Projekt unmittelbar nach Erhalt der Freigaben umzusetzen. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf über 45 Millionen Euro, wobei zwei Drittel aus Eigenkapital stammen und ein 15-Millionen-Kredit von der Sparkasse Krefeld bereitsteht. Noch im zweiten Quartal dieses Jahres soll eine entsprechende Ratsvorlage beschlossen werden.
Unterdessen sind bereits die ersten öffentlichen Fitnessparks im Rahmen des Masterplans für den Elfrather See im Bau. Der Wellenpark selbst entsteht in mehreren Abschnitten: 2025 erfolgt der Spatenstich, Phase 1 (inklusive Wellenbecken und Grundinfrastruktur) soll bis Mitte 2027 abgeschlossen sein, Phase 2 (weitere Attraktionen) bis Ende 2027. Die vollständige Eröffnung ist für 2028 geplant.
Ziel des Projekts ist es, den Elfrather See zu einem zentralen Freizeit- und Sportstandort in der Region auszubauen. Mit klaren Bauetappen und gesicherter Finanzierung ist der Weg für eine bedeutende Attraktion geebnet. Die nächsten Schritte hängen nun von den finalen Genehmigungen und der anstehenden Ratsentscheidung ab.






