13 December 2025, 00:26

Weltrekord-Versuch in Köln scheitert: 80.000 Bierdeckel stürzen spektakulär ein

Mehrere Personen auf beiden Seiten eines Tisches mit Bierflaschen, die scheinbar in einer Bar stehen.

Weltrekord-Versuch in Köln scheitert: 80.000 Bierdeckel stürzen spektakulär ein

Kurz vor dem Weltrekord: Hier zerbricht ein Traum

Teaser: In Köln versuchte Benjamin Klapper mit 80.000 Bierdeckeln einen Weltrekord aufzustellen. Doch kurz vor dem Ziel stürzte alles in sich zusammen.

12. Dezember 2025, 15:00 Uhr

Ein kühner Versuch, einen Weltrekord zu brechen, endete mit einem Einsturz: Nur wenige Tage vor der Fertigstellung brach Benjamin Klappers "Bierdeckel-Haus" im Kölner Rhein-Center in sich zusammen. Der Künstler hatte über 120 Stunden damit verbracht, 80.000 Bierdeckel zu einem begehbaren Bauwerk zu stapeln – und damit die größte Konstruktion ihrer Art schaffen wollen.

Klappers Projekt begann als ehrgeiziger Versuch, einen neuen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde zu schaffen. Sein Ziel war es, im Rhein-Center, einem Kölner Einkaufszentrum, ein vollständig begehbares Haus aus Bierdeckeln zu errichten. Nach wochenlanger akribischer Arbeit stand das Bauwerk kurz vor der Vollendung – bis es plötzlich zusammenbrach.

Der Einsturz ereignete sich nur zwei Tage vor der geplanten Fertigstellung. Klapper, der den Moment filmte, gab zu, dass ein solches Ende immer ein Risiko gewesen sei. Statt Frustration entdeckte er jedoch eine unerwartete Schönheit in den Trümmern: Die schroffen Kanten und die unvollendete Form bezeichnete er als künstlerisch faszinierend.

Ursprünglich hatte Klapper vorgehabt, das Bierdeckel-Haus als symbolischen Abschluss des Projekts abzubauen. Da ein Wiederaufbau aufgrund der Schäden nun ausgeschlossen ist, bleiben die Überreste bis Januar im Rhein-Center ausgestellt. Ein erster, gescheiterter Versuch hatte bereits in Londons O2 Arena stattgefunden – doch diesmal waren Umfang und Herausforderung ungleich größer.

Das Bierdeckel-Haus mag nicht lange gestanden haben, doch sein Zusammenbruch hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Besucher können die Ruinen bis Anfang nächsten Jahres im Kölner Rhein-Center besichtigen. Für Klapper endete das Projekt früher als geplant – doch es bescherte ihm eine unerwartete Wendung auf seinem künstlerischen Weg.