03 March 2026, 00:19

Wenigentaft feiert seine Kirmes mit Tradition und Gemeinschaftsgeist

Ein Tisch geschmückt mit farbenfrohen Blumen, Kerzen und einem Schild mit einem Porträt und Text, vor einem Hintergrund aus Pflanzen, Stühlen und anderen Gegenständen, die eine festliche Atmosphäre für die Bruderschaft von Sankt Joseph schaffen.

Wenigentaft feiert seine Kirmes mit Tradition und Gemeinschaftsgeist

Vom 24. bis 27. Oktober feierte das Dorf Wenigentaft seine traditionelle Kirmes

Die diesjährige Kirmes begann mit einem feierlichen Kirchweihgottesdienst in der St.-Georg-Kirche, gefolgt von lebendigen Bräuchen und geselligen Zusammenkünften. Trotz einiger wetterbedingter Änderungen genossen Einwohner und Gäste Musik, Tanz und Ansprachen in fröhlicher Runde.

Den Auftakt bildete der von Pfarrer Ulrich Piesche zelebrierte Kirchweihgottesdienst. Siegfried Schlosser und Ministranten unterstützten den Ablauf, während Lilian Schlosser und Beatrix Gassmann die Fürbitten verlasen. Sebastian Schuchert begleitete die Messe an der Orgel und verhalf der Feier zu einer würdevollen, doch festlichen Atmosphäre.

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Im Anschluss empfing Landkreisbürgermeister Johannes Ritz die Kirmesgesellschaft und die Blasmusikgruppe auf seinem Anwesen. Der traditionelle Lindentanz, der eigentlich unter freiem Himmel stattfinden sollte, wurde wegen des schlechten Wetters ins Innere verlegt. Dennoch blieb die Stimmung ausgelassen: Paare und die Blasmusikgruppe sorgten im Gemeinschaftshaus mit schwungvollen Tänzen für beste Unterhaltung.

Ein Höhepunkt waren die Kirmesreden der Poatzknechte, vorgetragen von Julian Schwarzer und Jan Schiller. Die Texterin Diana Henning, die die Ansprachen verfasst hatte, wurde auf der Bühne mit einem Blumenstrauß geehrt. Die Veranstaltung zeigte einmal mehr die lebendigen örtlichen Bräuche und stärkte den Zusammenhalt der Gemeinschaft.

Die Wenigentafter Kirmes verband religiöse Tradition mit kultureller Festfreude. Trotz der Wetterkapriolen gelang es den Organisatoren, ein abwechslungsreiches und stimmungsvolles Programm zu gestalten. Die Feierlichkeiten festigten die Dorfgemeinschaft und bewahrten die jahrhundertealten lokalen Sitten.