27 June 2026, 18:26

Wie Field-Target-Schiessen 1999 in Deutschland seinen Siegeszug begann

25 Jahre Feldschießen mit Luftgewehren in Deutschland - Eine Rückschau auf Errungenschaften und zukünftige Pläne

Wie Field-Target-Schiessen 1999 in Deutschland seinen Siegeszug begann

Felddisziplin-Schiessen startete in Deutschland mit einem Wettbewerb in Leipzig im Mai 1999. Der Wettkampf markierte den Beginn einer neuen Disziplin, bei der Luftgewehre von führenden Herstellern bereitgestellt wurden. Noch im selben Jahr warb eine deutsche Delegation auf der Midland Game Fair in England für den Sport.

Der erste deutsche Field-Target-Verein, der Field Target Club 2000, wurde in Düsseldorf gegründet, mit Martin Müller als Präsident und Volker Blüm als Vizepräsident. Blüm, ein Biologieprofessor, entwarf den ersten deutschen Field-Target-Parcours. Die frühen Trainingseinheiten des Vereins fanden auf dem Schießstand Schroppberg bei Hagen statt, bevor man nach Dorsten umzog.

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In den Vereinsstatuten war eine Initiative namens „Schützenförderung“ verankert, die neu gegründeten Vereinen und Abteilungen Unterstützung bieten sollte. Zudem importierte H&N schwere Stahlziele aus England, um die wachsende Nachfrage zu decken. Gegen Ende des Jahres 2000 konnte Blüm Fritz Gepperth davon überzeugen, Field Target in den Deutschen Schützenbund (BDS) zu integrieren.

Wahrscheinlich war die Anschütz 2020 FT das erste spezielle Field-Target-Luftgewehr Deutschlands. Neben dieser Ausrüstung trugen auch Leihgaben von Herstellern wie Diana, Feinwerkbau, Walther und Weihrauch zur frühen Entwicklung des Sports bei.

Bis Ende 2000 hatte Field Target offizielle Anerkennung innerhalb des BDS erlangt. Das Wachstum der Disziplin wurde durch importierte Ziele, Vereinsinitiativen und spezialisierte Ausrüstung vorangetrieben – und legte so den Grundstein für ihre Verbreitung in ganz Deutschland.

Quelle