12 January 2026, 00:44

Willich plant bis 2026 radikale Wende für Familien und Kinder

Ein Spielplatz in einer Stadt mit hohen Gebäuden im Hintergrund, umgeben von Gras, Bäumen und Pfählen, mit Fahrzeugen auf der Straße und einem bewölkten Himmel.

Willich plant bis 2026 radikale Wende für Familien und Kinder

Willich arbeitet daran, bis 2026 familienfreundlicher zu werden. Der Deutsche Kinderschutzbund und die Arbeiterwohlfahrt (AWO) haben sich mit Bürgermeister Christian Pakusch getroffen, um auf Basis von Rückmeldungen lokaler Familien Verbesserungen zu besprechen. Junge Einwohner fordern bessere Einrichtungen, sichere Verkehrswege und mehr kulturelle Angebote.

Kinder und Eltern in Willich äußern Kritik an Spielplätzen, Verkehrsverbindungen und Freizeitaktivitäten. Sie wünschen sich größere, sauberere Spielplätze mit moderner Ausstattung sowie sichere Fahrradwege und zuverlässige Schulbusse. Für viele Familien haben zudem bezahlbare Schwimmkurse hohe Priorität.

Die Stadt bietet bereits Programme für Kinder und Senioren an und hat Kitas sowie Schulen aufgewertet. Doch die Qualität des Essens in diesen familienfreundlichen Einrichtungen bleibt ein Problem. Älteren Kindern fehlt es an kulturellen Aktivitäten – gefordert werden unter anderem Pumptracks, Graffiti-Wände, Musikräume und eigene Jugendtreffs. Die AWO präsentierte kürzlich während des Kinderfests erste Umfrageergebnisse an Bürgermeister Pakusch. Der Vorstand betonte, wie wichtig es ist, junge Menschen aktiv in Entscheidungen einzubinden, statt nur über ihre Bedürfnisse zu sprechen. Weitere Gespräche sollen die Pläne bis 2026 konkretisieren.

Die Gespräche zwischen AWO, Kinderschutzbund und Bürgermeister zielen darauf ab, das Feedback in Taten umzusetzen. Falls die vorgeschlagenen Maßnahmen umgesetzt werden, könnten sie das Angebot für junge Willicher grundlegend verbessern. Die nächsten Schritte konzentrieren sich auf die Finanzierung und konkrete Maßnahmen vor dem Stichtag 2026.