06 January 2026, 09:14

Wuppertal diskutiert die Zukunft von Demokratie und Rechtsstaat in neuer Vortragsreihe

Eine Gruppe von Menschen sitzt an einem Tisch mit einem Krug, Papieren und einem Stift, während eine Person in der Mitte in ein Mikrofon spricht, mit einer weißen und blauen Flagge und einem Hintergrund, auf dem "ehrenwerte kamara de" steht.

Wuppertal diskutiert die Zukunft von Demokratie und Rechtsstaat in neuer Vortragsreihe

Neue Vortragsreihe zu Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Wuppertal

In Wuppertal startet eine neue Vortragsreihe zu Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Das "Forum Zukunft der Demokratie" bringt Expertinnen und Experten zusammen, um über drängende Herausforderungen für die verfassungsmäßige Demokratie zu diskutieren. Veranstaltet von der Bergischen Universität Wuppertal und dem Landgericht Wuppertal, soll die Reihe den Dialog darüber anregen, wie demokratische Werte im heutigen Justizsystem wirken.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 15. Januar, um 18:00 Uhr im Johannes-Rau-Zentrum auf dem Campus Freudenberg statt. Der Eintritt ist frei, aufgrund begrenzter Platzkapazitäten ist jedoch eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Als Hauptredner wird Dr. Benjamin Limbach, Justizminister von Nordrhein-Westfalen, einen Impulsvortrag halten. Sein Beitrag widmet sich der Frage, wie der Rechtsstaat mit rasanten gesellschaftlichen und politischen Veränderungen umgehen kann. Die Veranstaltung ist Teil einer größeren Reihe, in der prominente Persönlichkeiten Bedrohungen für die demokratische Stabilität analysieren – darunter Polarisierung, soziale Spannungen und Desinformation. Die Organisatoren wollen Theorie und Praxis verbinden, indem sie untersuchen, wie demokratische Prinzipien in der rechtlichen Alltagspraxis Anwendung finden. Eine gleichnamige, aber inhaltlich unabhängige Veranstaltung hatte im vergangenen Jahr in Solingen stattgefunden; über die dortigen Verantwortlichen liegen keine näheren Informationen vor.

Das Forum bietet Juristinnen und Juristen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie der interessierten Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich mit aktuellen Fragen der Demokratie auseinanderzusetzen. Die kostenlose Anmeldung ist ab sofort möglich, die Plätze sind jedoch begrenzt. Interessierte sollten sich daher frühzeitig für die Veranstaltung am 15. Januar registrieren.