24 May 2026, 04:37

Zeitzeuge berichtet über Flucht und Alltag an der innerdeutschen Grenze

Die Grenze und die Sperrzone der DDR
                        Augenzeugenbericht bei der VHS

Zeitzeuge berichtet über Flucht und Alltag an der innerdeutschen Grenze

Öffentlicher Vortrag zur innerdeutschen Grenze am 7. Oktober 2023 in Wesel

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Am 7. Oktober 2023 findet in Wesel ein kostenloser öffentlicher Vortrag über die innerdeutsche Grenze statt. Die Veranstaltung der Volkshochschule Wesel-Hamminkeln-Schermbeck beleuchtet die Geschichte des Grenzübergangs Marienborn sowie das Leben in der Sperrzone. Der Zeitzeuge Ronald Schreyer wird von seinen Erlebnissen und Erkenntnissen berichten.

Der unter dem Titel „Die Grenze und das Sperrgebiet der DDR: Der Fall des Grenzübergangs Marienborn“ stehende Vortrag dauert von 18:00 bis 19:30 Uhr. Themenschwerpunkte sind der Aufbau und die Entwicklung der innerdeutschen Grenze mit besonderem Fokus auf die Anlagen in Marienborn und ihre Rolle während des Kalten Krieges.

Schreyer, der 1988 aus der DDR floh, schildert den Alltag von Grenzsoldaten und Anwohnern im Sperrgebiet. Nach seiner Ausbürgerung kehrte er zweimal aus der Bundesrepublik zurück, um seiner Familie zur Flucht in den Westen zu verhelfen.

Die Veranstaltung ist ohne Anmeldung zugänglich und findet im Vortragssaal der VHS statt. Bei Fragen steht die Nummer 0281-203 2590 zur Verfügung; weitere Informationen gibt es unter www.vhs-wesel.de.

Der Abend bietet einen authentischen Einblick in eine der am strengsten bewachten Grenzen Deutschlands. Durch Schreyers persönliche Geschichte und die historische Aufarbeitung rückt die Realität der Teilung in den Fokus. Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Quelle