03 March 2026, 10:38

Zoll Dortmund schlägt 2025 hart gegen Schwarzarbeit und Steuerbetrug zu

Der Text "National Compliance & Risk Qualifications" in fetter schwarzer Schrift, mittig auf einem weißen Hintergrund mit einem dünnen schwarzen Rand.

Zoll Dortmund schlägt 2025 hart gegen Schwarzarbeit und Steuerbetrug zu

Zoll Dortmund veröffentlicht Bericht 2025: Scharfe Kontrollen gegen Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung in Deutschland

Der Zoll in Dortmund hat seinen Jahresbericht 2025 zu nicht angemeldeter Arbeit veröffentlicht – mit deutlichen Zahlen zu verschärften Maßnahmen gegen Verstöße beim Mindestlohn und Steuerbetrug in Deutschland. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS), die von vier regionalen Standorten aus operiert, führte tausende Prüfungen durch und verhängte hohe Strafen. Die vollständigen Ergebnisse sind auf der Website des deutschen Zolls einsehbar.

Die mit Sitz in Dortmund, Gelsenkirchen, Hagen und Siegen ansässige Behörde überwacht ein großes Gebiet mit 68 Kommunen und über 3,8 Millionen Einwohnern. Allein 2025 leiteten die Prüfer bundesweit 6.121 Verfahren wegen Verdachts auf Verstöße gegen das Mindestlohngesetz ein. Grundlage waren Kontrollen bei 25.765 Arbeitgebern, wobei fast 2.500 Fälle auf die Gastronomie und Hotellerie entfielen.

Besonders betroffen waren zudem die Bereiche Logistik, Baugewerbe und Friseurhandwerk, in denen jeweils über 500 Verstöße festgestellt wurden. Auch Taxiunternehmen, Getränkemärkte und Sicherheitsfirmen gerieten ins Visier. Der durch Schwarzarbeit entstandene finanzielle Schaden wird auf knapp 22 Millionen Euro geschätzt.

Die rechtlichen Konsequenzen fielen massiv aus: Die Behörden leiteten 4.289 Strafverfahren und 1.652 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Bußgelder und Säumniszuschläge summierten sich auf über 1,2 Millionen Euro, während Strafgerichte zusätzliche 1,4 Millionen Euro an Geldstrafen sowie 81 Jahre Haft in Summe verhängten. Zudem führte die FKS 1.026 Betriebsprüfungen und 13.330 Arbeitnehmerkontrollen durch.

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Die Kampagne 2025 gegen illegale Beschäftigung brachte erhebliche finanzielle Rückflüsse und juristische Folgen mit sich. Bei einem geschätzten Schaden von fast 22 Millionen Euro und tausenden laufenden Verfahren zeigt sich: Die FKS setzt auf konsequente Durchsetzung. Die vollständigen Jahresstatistiken stehen auf der Website des deutschen Zolls zur weiteren Einsicht bereit.