1. FC Köln vor dem Bayern-Krimi: Klassenerhalt oder Abstiegsangst?
Ignaz Kreusel1. FC Köln vor dem Bayern-Krimi: Klassenerhalt oder Abstiegsangst?
1. FC Köln empfängt den FC Bayern München am 14. Januar im Müngersdorfer Stadion zum letzten Spiel vor der Bundesliga-Winterpause. Der Verein liegt nach einem durchwachsenen Start in die Saison 2025/26 aktuell auf Platz 13, wobei die jüngsten Leistungen Sorgen um den Klassenerhalt schüren. Klublegende Pierre Littbarski bleibt dennoch zuversichtlich, dass der Abstieg abgewendet werden kann.
Nach neun Spieltagen hatte Köln mit Platz sieben einen soliden Wiederaufstieg in die Spitze gefeiert. Seitdem hat die Form jedoch nachgelassen: Aus den letzten sechs Partien holte die Mannschaft nur zwei Punkte. Die aktuelle Tabelle zeigt die Domstädter auf Rang 13 – je nach Quelle mit acht Punkten aus sieben Spielen oder 16 Zählern aus 14 Begegnungen. Die Tordifferenz schwankt zwischen +3 und -1 und spiegelt damit die Unbeständigkeit des Teams wider.
Bevor die Bayern anreisen, gastiert Köln am 10. Januar bei 1. FC Heidenheim. Littbarski stellt sich hinter Cheftrainer Lukas Kwasniok und bezeichnet ihn als den richtigen Mann für die Aufgabe. Der ehemalige Flügelstürmer ist überzeugt, dass der Kader genug Qualität besitzt, um die Saison im gesicherten Mittelfeld abzuschließen. Trotz nur vier Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz betont Littbarski, dass der Klassenerhalt realistisch ist. Er verweist auf die Mannschaftsmentalität und das ungenutzte Potenzial als Gründe für Optimismus vor der Rückrunde.
Das bevorstehende Duell mit den Münchnern wird Kölns Widerstandskraft vor der Pause auf die Probe stellen. Ein gutes Ergebnis könnte die Stimmung aufhellen und den Druck mindern, während der Verein versucht, sich aus der Abstiegszone zu arbeiten. Mit Littbarskis Rückendeckung und Kwasnioks Führung will der 1. FC Köln nun im neuen Jahr 2026 die Wende einleiten.