27 January 2026, 13:12

17.800 Menschen demonstrieren in Berlin gegen Rechtsextremismus und für Freiheit

Eine große Gruppe von Menschen geht eine von Bäumen gesäumte Straße in Berlin entlang, einige halten Kameras, mit einem Gebäude im Hintergrund und einem klaren Himmel darüber.

17.800 Menschen demonstrieren in Berlin gegen Rechtsextremismus und für Freiheit

Am 25. Januar 2026 fand in Berlin eine große Demonstration gegen Rechtsextremismus statt. Drei separate Kundgebungen vereinten sich zu einer gemeinsamen Großdemo, an der Tausende teilnahmen. Die Organisatoren hatten die Veranstaltung kurzfristig koordiniert, um eine möglichst große Wirkung zu erzielen.

Die Protestaktion begann um 14:40 Uhr auf der Friedrich-Ebert-Straße, angeführt von den Organisatoren Elias Ette sowie Vertretern von Gruppen wie Marsch für die Freiheit, Kein Winter für Faschisten und dem Bündnis gegen Rechtsextremismus. Rund 10.000 Menschen schlossen sich dem Hauptzug an, der gegen 18:40 Uhr auf der Landtagswiese endete.

Eine kleinere zweite Demonstration mit etwa 120 Teilnehmenden zog zwischen 15:00 und 17:45 Uhr durch die Stadt. Im Laufe des Tages fanden zudem an verschiedenen Orten in Berlin stationäre Kundgebungen statt. Auf ihrem Höhepunkt zogen die gemeinsamen Veranstaltungen insgesamt 17.800 Menschen an.

Die Demonstration vereinte verschiedene Gruppen unter einer gemeinsamen Botschaft gegen Extremismus. Die spontane Abstimmung der Organisatoren ermöglichte eine größere und sichtbarere Protestaktion. Die hohen Teilnehmerzahlen spiegelten das breite öffentliche Engagement für die Sache wider.