59.000 Euro in Bar beschlagnahmt: Zwei Männer nach Grenzkontrolle in der Kritik
Georgine MansVerschlungen in Widersprüche - 59.000 Euro gesichert - 59.000 Euro in Bar beschlagnahmt: Zwei Männer nach Grenzkontrolle in der Kritik
Zwei Männer verloren mehr als 59.000 Euro nach einer Kontrolle der Bundespolizei in der Nähe von Aachen. Beamte hielten ihr Fahrzeug auf der Autobahn A4 an, wo sie aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist waren. Schnell kamen Zweifel auf, da ihre Aussagen widersprüchlich waren und ihnen die erforderlichen Papiere fehlten.
Der Vorfall begann mit einer routinemäßigen Grenzkontrolle. Der 38-jährige Fahrer besaß keinen gültigen Führerschein, während sein 40-jähriger Beifahrer keinen Ausweis bei sich trug. Beide machten unterschiedliche Angaben darüber, ob sie verbotene Gegenstände oder Bargeld in Höhe von über 10.000 Euro mitführten.
Bei einer Durchsuchung des Fahrzeugs wurden 59.000 Euro in bar gefunden. Die Männer behaupteten, das Geld stamme aus Spielgewinnen, doch die Beamten blieben skeptisch. Zudem fiel ein Drogentest bei beiden positiv aus.
Die Behörden beschlagnahmten das Geld und leiteten Ermittlungen zu dessen Herkunft ein. Nach deutschem Recht (§ 261 StGB) drohen bei Geldwäsche Strafen von bis zu fünf Jahren Haft, bei organisierter Kriminalität sogar höhere Strafen. Der Fall wird weiterhin geprüft, weitere Details zu den Personalien der Männer oder zum Stand der Ermittlungen wurden jedoch nicht bekannt gegeben.
Den beiden Männern drohen nun mögliche Anklagen im Zusammenhang mit dem beschlagnahmten Bargeld. Die Polizei ermittelt weiter, wie sie an das Geld gekommen sind und ob weitere Straftaten vorliegen. Das Ergebnis hängt von den Erkenntnissen der laufenden Untersuchungen ab.