60-Jähriger verliert fünfstellige Summe durch WhatsApp-Investitionsbetrug
Gordon Adler60-Jähriger verliert fünfstellige Summe durch WhatsApp-Investitionsbetrug
Ein 60-jähriger Mann aus Dülmen verlor eine fünfstellige Summe, nachdem er auf einen Online-Investitionsbetrug hereingefallen war. Im April 2023 trat er einer WhatsApp-Gruppe bei, in der er glaubte, seriöse Börsentipps mit hohen Renditen zu erhalten. Monate später stellte sich heraus, dass das Ganze ein Schwindel war – als er plötzlich keinen Zugriff mehr auf sein Konto hatte.
Das Opfer war zunächst über eine WhatsApp-Gruppe auf den Betrug aufmerksam geworden, die lukrative Anlagechancen beworben hatte. Vertrauensselig folgte er den Ratschlägen der Gruppe und überwies einen hohen Geldbetrag an einen vermeintlichen Vermittler, der die Aktienkäufe abwickeln sollte.
Erst als der Mann seine Investitionen überprüfen wollte, wurde ihm klar, dass etwas nicht stimmte: Sein Online-Konto war gesperrt, und das Geld war verschwunden. Die Behörden bestätigten später, dass es sich um einen Fall von Cybertrading-Betrug handelte, bei dem Kriminelle mit gefälschten Anlageprodukten ihre Opfer täuschen.
Solche Betrugsmaschen verbreiten sich häufig über soziale Medien oder Messengerdienste. Die Opfer werden mit Versprechungen schneller Gewinne dazu gebracht, Bargeld zu überweisen – nur um später festzustellen, dass die Investitionen nie existierten.
Der Mann aus Dülmen gehört nun zu den vielen Geschädigten, die durch Cybertrading-Betrug ihre Ersparnisse verloren haben. Die Polizei warnt, dass solche Betrugsfälle weiterhin ahnungslose Anleger über Online-Plattformen ins Visier nehmen. Wer mit hohen Renditen bei geringem Risiko gelockt wird, sollte die Seriosität des Angebots unbedingt prüfen, bevor Geld überwiesen wird.






