24 March 2026, 01:16

Anwalt erstreitet einstweilige Verfügung für Verena Kerth gegen heimliche Videoaufnahmen

Eine Papierreproduktion, die verängstigte Menschen in verschiedenen Zuständen von Furcht und Verwirrung zeigt, begleitet von einer fett gedruckten Textstelle über die Gefahren der Rechtsverfolgung.

Anwalt erstreitet einstweilige Verfügung für Verena Kerth gegen heimliche Videoaufnahmen

Der Anwalt Constantin Martinsdorf hat für die TV- und Radiomoderatorin Verena Kerth eine einstweilige Verfügung erstritten, nachdem ihre Privatsphäre durch heimlich aufgenommene Videoaufnahmen verletzt wurde. Das Landgericht Köln entschied zu ihren Gunsten und untersagte die weitere Verbreitung des Materials. Martinsdorf, ein Experte für Medien- und Urheberrecht, betont die Bedeutung schneller und präziser juristischer Schritte in solchen Fällen.

Im Mittelpunkt des Verfahrens standen Aufnahmen, die Kerths Persönlichkeitsrechte – darunter Privatsphäre, Ruf und die Kontrolle über persönliche Daten – verletzten. Martinsdorf handelte umgehend und beantragte eine einstweilige Verfügung, um die Verbreitung der unautorisierten Aufnahmen zu stoppen. In medienrechtlichen Streitigkeiten verlangen Gerichte oft rasche Reaktionen, wobei die Fristen je nach Gerichtsstand zwischen wenigen Wochen und zwei Monaten liegen.

Die Gerichte in Köln und Hamburg sind für ihre strengen Zeitvorgaben bekannt und gewähren in der Regel vier bis sechs Wochen für solche Anträge. Berlin zeigt sich etwas flexibler, während Düsseldorf bis zu zwei Monate zulässt. Martinsdorf unterstrich, dass der Erfolg in solchen Fällen von glaubwürdigen Beweisen, präzise formulierten Unterlassungsaufforderungen und einer Bewertung des öffentlichen Auftretens der betroffenen Person abhängt.

Betroffenen ähnlicher Verstöße rät er, Ruhe zu bewahren, Beweise zu sichern, auf spontane öffentliche Äußerungen zu verzichten und unverzüglich einen Anwalt hinzuzuziehen. Seine Fachkenntnisse umfassen Arbeitsrecht, Urheberrecht und Medienstreitigkeiten, mit Kanzleien in Bergisch Gladbach und Köln.

Die einstweilige Verfügung stellt sicher, dass Kerths Aufnahmen unterdrückt bleiben, und stärkt so den Schutz der Persönlichkeitsrechte im Medienrecht. Martinsdorfs Vorgehen zeigt, wie rechtzeitiges Handeln bleibende Schäden verhindern kann. Gerichte setzen weiterhin enge Fristen – daher sind Schnelligkeit und Präzision in solchen Konflikten entscheidend.

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