25 March 2026, 00:33

Cathy Hummels' WiesnBummel wird zur teuren Marketingplattform für Prominente

Kleines Gebäude mit rotem Dach und Riesenrad davor, umgeben von Festdekorationen und Menschen, mit Gebäuden, Bäumen und wolkenverhangenem Himmel im Hintergrund.

Cathy Hummels' WiesnBummel wird zur teuren Marketingplattform für Prominente

Cathy Hummels hat ihren jährlichen WiesnBummel zu einem zentralen Bestandteil ihrer Marke Events by CH gemacht. In diesem Jahr fand die Tradition zum zehnten Mal während des Oktoberfests statt – und zog wie gewohnt Prominente und mediale Aufmerksamkeit an. Erstmals verlangte die Stadt München für die Veranstaltung eine Gebühr, die laut Berichten im hohen fünfstelligen Bereich lag. Ein Zeichen für die wachsende kommerzielle Bedeutung des Events.

Was einst als privates Projekt begann, ist längst zu einer festen Größe auf der Wiesn geworden. Im Laufe der Jahre entwickelte sich der WiesnBummel zu einer Marketingplattform, die große Marken und prominente Gäste anzieht. In diesem Jahr waren unter anderem Rapper Kollegah, die Schauspielerinnen Jenny Elvers und Nina Bott sowie die TV-Persönlichkeiten Simone Ballack und Oliver Pocher dabei.

Die Stadt München erhebt mittlerweile Lizenzgebühren für kommerzielle Aktivitäten im Rahmen des Oktoberfests. Zwar bleiben die genauen Summen für ähnliche Influencer-Events unter Verschluss, doch Insider berichten, Hummels habe einen beträchtlichen Betrag gezahlt. Trotz der neuen Kosten betonte sie das vertrauensvolle Verhältnis zur Stadt und zeigte sich optimistisch für künftige Kooperationen.

Mit Clemens Baumgärtner, dem ehemaligen Wiesn-Chef, war auch in diesem Jahr ein Vertreter der lokalen Festleitung vor Ort – ein weiteres Indiz für die guten Beziehungen zwischen Hummels und den Münchner Verantwortlichen. Die Stadt könnte solche Partnerschaften künftig ausbauen und gezielt mit Influencern während des Festes zusammenarbeiten. Für Hummels passt die Investition in ihre Strategie, Events by CH weiter zu stärken und die Reichweite ihrer Marke zu nutzen.

Aus einer lockeren Runde ist längst ein markenrechtlich geschütztes Event mit wirtschaftlichem Gewicht geworden. Mit der Gebühr setzt München ein Zeichen: Kommerzielle Aktivitäten auf der Wiesn sollen reguliert und für die Stadt nutzbar gemacht werden. Hummels hingegen baut ihr Business weiter aus – mit hochkarätigen Kooperationen und offiziellen Events im Rücken.

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