25 March 2026, 12:33

Henkel kämpft mit sinkenden Umsätzen und steigenden Kosten im Krisenjahr 2023

Balkendiagramm, das die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Geschäfte zeigt, unterteilt nach Branche und Erholungsstatus, mit begleitendem Text, der wirtschaftliche Erholungstrends hervorhebt.

Henkel kämpft mit sinkenden Umsätzen und steigenden Kosten im Krisenjahr 2023

Henkel, Hersteller bekannter Marken wie Persil und Schwarzkopf, kämpft mit steigenden Kosten und nachlassender Nachfrage. Die Umsätze des Konzerns sind in den ersten neun Monaten des Jahres 2023 gesunken, wobei das organische Wachstum von Quartal zu Quartal weiter zurückging. Höhere Ausgaben bei Zulieferern und Logistikunternehmen belasten zudem die Gewinnmargen.

Zu Beginn des Jahres 2023 schwächte sich die globale Nachfrage nach Henkels Kerngeschäftsbereichen – Klebstofftechnologien (Adhesive Technologies) und Schönheitspflege (Beauty Care) – spürbar ab. Im ersten Quartal sanken die organischen Umsätze um 2,2 %, gefolgt von einem Rückgang um 1,9 % im zweiten und 0,7 % im dritten Quartal. Zwar blieben die Preise stabil, doch geringere Absatzmengen drückten die Leistung.

Das Unternehmen, das weltweit rund 47.000 Mitarbeiter beschäftigt, spürt die Krise vor allem über die gestiegenen Kosten. Höhere Ölpreise haben die Ausgaben für Materialien, Lieferketten und Logistik in die Höhe getrieben. Zulieferer und Transportfirmen geben diese Mehrkosten an Henkel weiter – was den Druck weiter erhöht.

Konzerchef Carsten Knobel warnte, dass ein Aufschub von Preiserhöhungen die Lage verschärfen könnte. Stattdessen setzt das Unternehmen darauf, höhere Preise durch den Nutzen der Produkte zu rechtfertigen. Zudem hofft Henkel, dass sich der anhaltende Krieg, der die Märkte durcheinanderbringt, nicht über das gesamte Jahr hinzieht.

Trotz der Herausforderungen genießen Marken wie Persil und Schwarzkopf nach wie vor eine starke Kundenbindung. Noch im Jahr 2021 hatte Henkel einen Gesamtumsatz von rund 20,5 Milliarden Euro erzielt – ein Beleg für die Dimensionen des Konzerns vor der aktuellen Schwächephase.

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Der Umsatzrückgang bei Henkel ist sowohl auf die schwächere Nachfrage als auch auf die steigenden Kosten zurückzuführen. Das Unternehmen konzentriert sich nun auf Produktqualität, um notwendige Preisanpassungen zu stützen. Mit weniger als 20 % der Belegschaft in Deutschland muss der Konzern globale Herausforderungen meistern, ohne seine Marktposition zu gefährden.

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