Deutsch-ukrainische Städtepartnerschaft bringt Radlader für Saporischschja
Gordon AdlerDeutsch-ukrainische Städtepartnerschaft bringt Radlader für Saporischschja
Die ukrainische Stadt Saporischschja hat ein neues Baustellenfahrzeug erhalten, das den Bewohnern vor Ort zugutekommen soll. Der Radlader wurde mit Unterstützung eines deutschen Förderprogramms geliefert. Vertreter aus Saporischschja und der Partnerstadt Wesel feierten die fortschreitende Zusammenarbeit zwischen beiden Städten.
Der Radlader traf in Saporischschja im Rahmen einer Förderinitiative der GIZ ein, der deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit. Das Fahrzeug wird bei lokalen Infrastrukturprojekten und Wiederaufbaumaßnahmen eingesetzt.
Saporischschja und Wesel pflegen seit Jahren eine enge Partnerschaft. Bürgermeister Serhij Rjesik aus Saporischschja besuchte Wesel bereits mehrfach mit Delegationen, um die Verbindung zu stärken. Kürzlich verbrachte eine Gruppe ukrainischer Kinder und Jugendlicher zwei Wochen in Wesel im Rahmen eines Austauschprogramms.
Wesels Bürgermeister Rainer Benien betonte die tiefe Verbundenheit der beiden Städte. Für diesen Sommer ist bereits ein weiteres gemeinsames Ferienlager für deutsche und ukrainische Kinder geplant. Die Kooperation ist Teil der breiteren Unterstützung durch deutsche Kommunen: Seit 2022 helfen mindestens sechs Städte – darunter Bedburg, Karlsruhe und Berlin – ihren ukrainischen Partnerstädten.
Die Lieferung des Radladers stärkt Saporischschjas Fähigkeit, die lokale Gemeinschaft zu unterstützen. Bürgermeister Rjesik dankte Wesel für die fortlaufende Hilfe. Beide Städte bleiben weiteren Austauschprogrammen und gemeinsamen Projekten verpflichtet.






