16 April 2026, 20:32

Deutsche Unternehmen rüsten sich gegen Ransomware und CEO-Betrug – doch bleibt die Angst

Eine kreisförmige Wortwolke mit "Information Security" in verschiedenen Sprachen, angeordnet von größtem in der Mitte bis kleinster nach außen, in Blauschattierungen.

Deutsche Unternehmen rüsten sich gegen Ransomware und CEO-Betrug – doch bleibt die Angst

Eine neue Umfrage des Eco-Verbands zeigt wachsende Besorgnis über IT-Sicherheitsbedrohungen in deutschen Unternehmen. Der Bericht, der auf den Antworten von 175 IT-Experten basiert, nennt Ransomware und CEO-Betrug als größte Risiken, während Firmen ihre Abwehr mit besseren Schulungen und KI-Tools verstärken.

Trotz der alarmierenden Bedrohungslage verweigern viele Unternehmen die Zahlung von Lösegeld und verweisen auf verbesserte Krisenmanagementstrategien. Die Erhebung ergab, dass 88 % der IT-Fachleute die aktuelle Bedrohungslage als "hoch" oder "sehr hoch" einstufen. Ransomware bleibt die häufigste Angriffsmethode und betrifft 6,4 % der Unternehmen, dicht gefolgt von CEO-Betrug mit 6,3 %. Dennoch zahlte keines der betroffenen Unternehmen Lösegeld – ein Zeichen für robustere Notfallreaktionsprotokolle.

Etwa 60 % der Firmen verfügen mittlerweile über Notfallpläne, weitere 16 % sind dabei, solche zu entwickeln. Auch die Schulung der Mitarbeiter hat Priorität: 60 % führen regelmäßig Sensibilisierungstrainings durch, 19 % bieten unregelmäßige Schulungen an. Als dringendste Herausforderungen wurden Datenverschlüsselung und E-Mail-Sicherheit identifiziert.

Für die Zukunft planen fast die Hälfte der befragten Unternehmen, ihre IT-Sicherheitsbudgets aufzustocken, darunter 5,1 %, die eine deutliche Erhöhung vorbereiten. Über 93 % erwarten, dass KI die Bedrohungslage verschärft, doch 40 % setzen bereits KI-Tools ein, um ihre Abwehr zu stärken. Trotz dieser Maßnahmen glauben 75,6 %, dass die deutsche Wirtschaft auf großflächige Cyberangriffe schlecht vorbereitet bleibt.

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Das Vertrauen in die interne Sicherheit variiert: 41,8 % bewerten die Sicherheitsvorkehrungen ihres Unternehmens als "gut", 14,7 % als "sehr gut".

Der Bericht unterstreicht einen Wandel im Umgang mit Cyberbedrohungen: Strengere Richtlinien und höhere Investitionen in Schulungen und Technologie prägen die Strategien. Zwar bleiben Ransomware und Betrug zentrale Risiken, doch verbesserte Protokolle haben die Abhängigkeit von Lösegeldzahlungen verringert. Dennoch bestehen weiterhin Bedenken hinsichtlich der allgemeinen Verwundbarkeit der deutschen IT-Sicherheitslandschaft.

Quelle