17 April 2026, 08:29

Deutschland vergibt Milliardenauftrag für Kamikaze-Drohnen an Start-ups und Rheinmetall

Schwarzes und weißes Bild deutscher Soldaten in Helmen mit Gewehren neben einer Kanone auf einem grasbewachsenen Feld mit Rauch im Hintergrund und Himmel darüber.

Deutschland vergibt Milliardenauftrag für Kamikaze-Drohnen an Start-ups und Rheinmetall

Deutschland hat Pläne bekannt gegeben, einen Großauftrag für Kamikaze-Drohnen an zwei aufstrebende Rüstungsstart-ups, Helsing und Stark, zu vergeben. Der Deal mit einem Volumen von jeweils knapp 300 Millionen Euro pro Unternehmen soll die östliche Flanke der NATO mit hochmodernen unbemannten Systemen stärken. Der größte deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall wird ebenfalls eine zentrale Rolle in der Vereinbarung spielen.

Die Drohnen sollen an eine neu aufgestellte deutsche Brigade in Litauen ausgeliefert werden. Der Vertrag sieht zudem eine Option zur Lieferung von bis zu 12.000 Drohnen vor – eine der größten Investitionen Europas in die Drohnenkriegsführung.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die deutsche Regierung treibt die Modernisierung ihrer Streitkräfte mit Spitzentechnologie im Drohnenbereich voran. Helsing, mit einer Bewertung von 12 Milliarden Euro das wertvollste Rüstungsstart-up Europas, wird sein Know-how einbringen, ebenso wie Stark, ein jüngeres Unternehmen, das von prominenten Investoren wie Peter Thiel und Sequoia Capital unterstützt wird. Beide Firmen wurden in den letzten zwei Jahren gegründet und spiegeln den rasanten Aufstieg des europäischen Rüstungsinnovationssektors wider.

Rheinmetall wird der Bundeswehr seine bewaffnete Drohne vom Typ FV-014 liefern, ein System, das eine Nutzlast von 5 Kilogramm über eine Distanz von 100 Kilometern transportieren kann. Dieses Modell ergänzt die von Helsing und Stark bereitgestellten Kamikaze-Drohnen. Der Deal soll Wettbewerb fördern und weitere technologische Fortschritte in der Rüstungsindustrie anregen.

Die Drohnen werden einer neu gebildeten deutschen Brigade in Litauen zugewiesen. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die NATO-Verteidigung entlang der östlichen Grenze zu verstärken. Europäische Staaten setzen zunehmend auf den Ausbau von Drohnenkapazitäten – sowohl für offensive Schläge als auch für defensive Operationen –, da die Spannungen in der Region weiterhin hoch sind.

Der Auftrag markiert einen bedeutenden Schritt in Deutschlands Bemühungen zur militärischen Modernisierung. Mit bis zu 12.000 Drohnen, die ausgeliefert werden sollen, wird die Einsatzbereitschaft der NATO in Osteuropa gestärkt. Die Einbindung sowohl von Start-ups als auch etablierten Unternehmen wie Rheinmetall sorgt für eine Kombination aus Innovation und Zuverlässigkeit im Programm.

Quelle