02 April 2026, 00:38

Dinslaken gedenkt 2026 der Opfer rechtsextremer Gewalt mit bewegender Zeremonie

Ein Denkmal mit der Inschrift "Rassistenhymne", umgeben von Bäumen unter einem klaren Himmel.

Dinslaken gedenkt 2026 der Opfer rechtsextremer Gewalt mit bewegender Zeremonie

Dinslaken gedenkt am 19. Februar 2026 der Opfer rechtsextremer Gewalt

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Die Stadt Dinslaken veranstaltet am 19. Februar 2026 eine Gedenkfeier für die Opfer rechtsextremer Gewalt. Die Veranstaltung findet am Mahnmal "10+1 Bäume" statt, das an die Getöteten des Hanauer Anschlags sowie der Terrorgruppe NSU erinnert. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, gemeinsam für ein friedliches Miteinander einzustehen.

Die Gedenkveranstaltung dauert von 15:00 bis 16:00 Uhr am Mahnmal "10+1 Bäume", das an die zehn Menschen erinnert, die zwischen 2000 und 2007 vom NSU ermordet wurden. Ähnliche Gedenkfeiern gab es bereits in Städten wie Nürnberg, München und Dortmund, in denen die Anschläge verübt wurden. In diesem Jahr wird auch der neun Opfer des Hanauer Anschlags von 2020 gedacht.

Ein interreligiöses Gebet wird von Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Glaubensgemeinschaften geleitet. Zudem beteiligen sich Schülerinnen und Schüler der Ernst-Barlach-Gesamtschule an der Gedenkveranstaltung. Bürgermeister Simon Panke betont die Bedeutung des Erinnerns im Kampf gegen Hass und Rechtsextremismus.

Die Veranstaltung soll ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung setzen. Die Organisatoren rufen alle dazu auf, in Solidarität mit den Opfern und ihren Angehörigen zusammenzustehen.

Die Gedenkfeier bringt Anwohnerinnen und Anwohner, Schülerinnen und Schüler sowie religiöse Würdenträger zu einem gemeinsamen Moment der Besinnung zusammen. Indem die Stadt der durch rechtsextreme Gewalt verlorenen Leben gedenkt, unterstreicht sie ihr Bekenntnis zu Toleranz und Einheit. Die Veranstaltung mahnt zugleich, sich weiterhin gegen Hass in all seinen Formen zu stellen.

AKTUALISIERUNG

Casualty Count Updated After Survivor's Death

New information has emerged regarding the Hanau attack's casualty count. Ibrahim Akkuş, a survivor of the 2020 attack, died in January 2026 from his injuries. This raises the total death toll to ten, updating the original article's reference to nine victims. His passing underscores the long-term impact of right-wing extremist violence.