Düsseldorf startet Kampagne Zweiräder im Blick gegen wachsende Verkehrsrisiken
Gordon AdlerDüsseldorf startet Kampagne Zweiräder im Blick gegen wachsende Verkehrsrisiken
Deutsche Behörden haben ihre neueste Verkehrssicherheitskampagne gestartet – diesmal mit Fokus auf Zweiräder. Die Initiative Zweiräder im Blick, die 2024 an den Start geht, zielt auf die wachsenden Risiken ab, die mit Fahrrädern, E-Bikes, E-Scootern und anderen Mikromobilitätsgeräten in Städten wie Düsseldorf verbunden sind. Im Rahmen des seit 2018 laufenden Jahresprogramms Sicher.Mobil.Leben führte die Polizei Kontrollen in städtischen Gebieten und auf Autobahnen durch.
An dem Kampagnentag überprüften Beamte in innerstädtischen Zonen 218 Fahrzeuge, darunter 94 Fahrräder, 61 E-Scooter, 19 Mofas oder Roller sowie 44 weitere Verkehrsmittel. Verstöße waren häufig: Sechs Fahrer missachteten rote Ampeln, zwölf wurden mit Ablenkung am Steuer erwischt, und 24 radelten illegal auf Gehwegen.
Auf Autobahnen wurden 126 Fahrzeuge kontrolliert, darunter 69 Mofas oder Roller sowie 56 weitere Fahrzeuge. Besonders problematisch war überhöhte Geschwindigkeit – hier registrierten die Beamten 17 Verstöße.
Der zunehmende Einsatz von Zweirädern bringt neue Sicherheitsbedenken mit sich. Um dem entgegenzuwirken, verstärken die Behörden präventive Maßnahmen und gezielte Streifen. Ihr Ziel: durch konsequentere Verkehrskontrollen die Unfallzahlen zu senken.
Die Düsseldorfer Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, verantwortungsbewusst zu handeln und die Verkehrsregeln einzuhalten. Die Ergebnisse der Kampagne zeigen, dass besonders unter Radfahrern und Scooter-Fahrern weiterhin Risiken bestehen. Die Behörden betonen: Nur durch Regelbefolgung lassen sich Unfälle vermeiden und Leben schützen.






