"Schluff"-Zug rollt dank 25.000-Euro-Spende der Sparkassenstiftung weiter
Gordon Adler"Schluff"-Zug rollt dank 25.000-Euro-Spende der Sparkassenstiftung weiter
Historischer "Schluff"-Zug fährt dank 25.000-Euro-Förderung der Sparkassenstiftung weiter
Der beliebte "Schluff"-Zug kann in dieser Saison weiterfahren – dank einer Förderung in Höhe von 25.000 Euro durch die Sparkassenstiftung. Die Mittel sichern die nächste große Hauptuntersuchung der Dampflokomotive und verhindern so mögliche Verspätungen oder Ausfälle der sonntäglichen Fahrten.
Der "Schluff" verkehrt während der Saison jeden Sonntag und pendelt dreimal täglich zwischen St. Tönis und dem Hülsener Berg. Die 13,5 Kilometer lange Rundstrecke dauert pro Fahrt knapp eine Stunde. Tickets kosten für Erwachsene 16 Euro, für Kinder zwischen 3 und 14 Jahren 9 Euro, jüngere Passagiere fahren kostenlos. Karten gibt es online unter *schluff-krefeld.de* oder direkt beim Schaffner im Zug.
Die Unterstützung der Sparkassenstiftung ist Teil eines langfristigen Engagements: Bis 2027 sind drei weitere Zahlungen à 25.000 Euro geplant. Guido Stilling dankte öffentlich für die finanzielle Hilfe, die den Betrieb des Traditionszugs sichert. Stefan Grunwald, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Krefeld, betonte, dass die S-Kulturstiftung Krefeld maßgeblich dazu beigetragen habe, die Zukunft des Zuges für diese Saison zu sichern.
Hauptuntersuchungen bei Dampflokomotiven sind kostspielig: Allein die letzte Prüfung der Lokomotive "Graf Bismarck" vor vier Jahren schlug mit rund 800.000 Euro zu Buche. Die Sparkassenstiftung, die mittlerweile ein Vermögen von über 15 Millionen Euro verwaltet, hat seit ihrer Gründung bereits mehr als 400 Projekte mit über 7,3 Millionen Euro unterstützt.
Die aktuelle Förderung von 25.000 Euro fließt in die anstehende Hauptuntersuchung des "Schluff" und garantiert, dass die Sonntagsfahrten wie geplant stattfinden können. Mit den weiteren geplanten Zahlungen bis 2027 trägt die Stiftung dazu bei, die historische Strecke langfristig zu erhalten. Fahrgäste können sich somit weiterhin auf die malerischen Ausflüge zwischen St. Tönis und dem Hülsener Berg freuen.






