25 March 2026, 04:28

E.ON stockt Investitionen auf 48 Mrd. Euro auf – doch regulatorische Hürden bleiben

Plakat mit Bäumen und Himmel als Hintergrund mit dem Text "Investieren in Gemeinden: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal".

E.ON stockt Investitionen auf 48 Mrd. Euro auf – doch regulatorische Hürden bleiben

E.ON hat sein Investitionsbudget um 10 Prozent auf 48 Milliarden Euro bis 2030 erhöht und setzt dabei den Schwerpunkt auf den Ausbau des deutschen Stromnetzes. Die Maßnahme erfolgt im Rahmen des Ziels, ein bereinigtes EBITDA von 13 Milliarden Euro bis Ende des Jahrzehnts zu erreichen. Der Erfolg dieser Pläne hängt jedoch von anstehenden regulatorischen Entscheidungen ab.

In den vergangenen fünf Jahren ist das deutsche Höchstspannungsnetz um etwa 12.000 Kilometer gewachsen – von 35.000 auf 47.000 Kilometer. E.ON hat dabei über 2.500 Kilometer neue und modernisierte Leitungen beigesteuert, während andere Netzbetreiber wie Tennet, Amprion und 50Hertz gemeinsam weitere 5.500 Kilometer hinzufügten. Durch diese Erweiterungen stieg die Übertragungskapazität um 15 Gigawatt, was die Energiewende in Deutschland unterstützt.

Der Aktienkurs des Konzerns erreichte Mitte März mit 20,30 Euro ein 52-Wochen-Hoch, bevor er sich bei etwa 18,85 Euro einpendelte. Trotz einer ruhigeren Geschäftslage plant E.ON, die Dividendenausschüttung zu erhöhen. Auf der Hauptversammlung am 23. April 2026 sollen die Aktionäre über eine vorgeschlagene Dividende von 0,57 Euro pro Aktie abstimmen.

Für das Jahr 2026 rechnet das Management mit einem leichten Rückgang des bereinigten Konzern-EBITDA auf 9,4 bis 9,6 Milliarden Euro. Dieser Rückgang ist auf Änderungen bei der Bilanzierung vorübergehender regulatorischer Effekte zurückzuführen. Der nächste Quartalsbericht, der am 13. Mai 2026 veröffentlicht wird, wird weitere Details zur Netzausbaustrategie des Unternehmens liefern.

Mit seinem 48-Milliarden-Investitionsplan bis 2030 will E.ON die deutsche Strominfrastruktur stärken. Die finanzielle Perspektive des Konzerns sieht eine höhere Dividende vor, allerdings bei einem moderaten Rückgang der operativen Erträge im laufenden Jahr. Ob der Netzausbau wie geplant voranschreitet, wird maßgeblich von den anstehenden regulatorischen Genehmigungen abhängen.

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