21 January 2026, 23:09

Elisabeth-Hartmann-Stiftung startet mit Millionen-Nachlass für Tierschutz und Inklusion

Eine Silbermedaille mit der Aufschrift 'Club Medical Charity President' auf einem weißen Hintergrund.

Elisabeth-Hartmann-Stiftung startet mit Millionen-Nachlass für Tierschutz und Inklusion

In Münster wurde offiziell eine neue gemeinnützige Stiftung anerkannt. Die Elisabeth-Hartmann-Stiftung erhielt am 21. Januar 2026 von Regierungspräsident Andreas Bothe ihre formelle Genehmigung. Ihre Gründung geht auf den letzten Willen der im Dezember 2023 verstorbenen Elisabeth Hartmann zurück.

Die Stiftung entstand auf Basis des Testaments von Elisabeth Hartmann, einer Bewohnerin aus Greven. Nach ihrem Tod Ende 2023 wurde ihr Nachlass zur Gründung der Organisation genutzt. Die Urkunde über die Anerkennung nahm der Grevener Anwalt Ulrich Sprakel sowie Michael Kaiser, Leiter der St.-Mauritz-Kinder- und Jugendhilfe, entgegen.

Die Mittel der Stiftung kommen verschiedenen gemeinnützigen Zwecken zugute. Dazu zählen sechs Tierheime, ein Verein zur Verhinderung von Tierquälerei, zwei Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie eine Stiftung zur Unterstützung von Menschen mit Behinderungen. Mit ihrer offiziellen Anerkennung ist die Elisabeth-Hartmann-Stiftung die 755. Stiftung im Regierungsbezirk Münster und zugleich die 79. im kleineren Kreis Steinfurt.

Durch die Anerkennung kann die Stiftung nun wie geplant mit der Verteilung der Gelder beginnen. Ihre Arbeit wird künftig direkt dem Tierschutz, der Jugendhilfe und der Förderung von Menschen mit Behinderungen in der Region zugutekommen. Die Übergabe der Urkunde erfolgte durch Andreas Bothe im Rahmen einer feierlichen Zeremonie.