24 April 2026, 18:58

Essen plant neuen Verwaltungscampus nach gescheitertem Bürgerrathaus-Projekt

Schwarz-weißer architektonischer Grundriss der Universität München, der beschriftete Räume, Gänge, Türen, Fenster und andere bauliche Merkmale zeigt.

Essen plant neuen Verwaltungscampus nach gescheitertem Bürgerrathaus-Projekt

Essen hat Pläne für sein neues Verwaltungszentrum vorgestellt, das das gescheiterte Projekt "Bürgerrathaus" aus dem Jahr 2022 ersetzt. Anfang dieses Monats wurde ein Siegerentwurf ausgewählt, nachdem drei Architekturbüros Vorschläge für die erste Bauphase eingereicht hatten. Die Stadt setzt nun auf einen flexiblen, mehrstufigen Plan, um moderne Dienstleistungen zentral zu bündeln.

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Den Auftakt bildete im September 2025 ein städtebaulicher Workshop, der die Weichen für den "Neuen Verwaltungscampus" stellte. Drei Büros entwickelten eigenständige Konzepte, die jeweils auf anpassbare Gebäudestrukturen setzten. Eine Jury begutachtete die Entwürfe und kürte am 10. Februar den siegreichen Masterplan.

Der ausgewählte Entwurf wird künftig als Leitfaden für alle weiteren Bauvorhaben dienen und sorgt so für ein einheitliches Vorgehen. Zudem flossen Erkenntnisse aus dem gescheiterten "Bürgerrathaus"-Projekt in die neue Planung ein. Um die Fortschritte der Öffentlichkeit zu präsentieren, eröffnet Oberbürgermeister Thomas Kufen am 23. Februar im Foyer des Essener Rathauses eine Ausstellung. Dort werden alle drei Entwürfe – inklusive des Siegerprojekts – für Bürgerinnen und Bürger zu besichtigen sein.

Der Campus entsteht in mehreren Abschnitten, was eine schrittweise Erweiterung ermöglicht. Ziel ist es, effiziente und leicht zugängliche Verwaltungsdienstleistungen an einem zentralen Standort zu vereinen. Die Ausstellung bietet den Essenern die Gelegenheit, sich vor Baubeginn ein Bild vom künftigen Campus zu machen. Mit dem nun feststehenden Masterplan kann die Stadt die Detailplanung vorantreiben und schrittweise mit dem Bau beginnen. Das Projekt markiert einen Neuanfang, nachdem die früheren Rathauspläne ad acta gelegt wurden.

Quelle