Fahrer ohne Führerschein Klasse B: Ehefrau muss sich mit vor Gericht verantworten
Georgine MansFahrer ohne Führerschein Klasse B: Ehefrau muss sich mit vor Gericht verantworten
Ein 40-jähriger Mann aus Lohmar wurde am Dienstagnachmittag in Siegburg von der Polizei angehalten, weil er während der Fahrt sein Handy benutzt hatte. Die Beamten stellten schnell fest, dass er keinen gültigen Führerschein Klasse B besaß. Der Vorfall hat nun zu strafrechtlichen Ermittlungen gegen sowohl den Fahrer als auch seine Ehefrau geführt.
Der Mann wurde in einem Audi kontrolliert, nachdem die Polizei ihn mit einem Mobiltelefon am Steuer beobachtet hatte. Als er nach seinem Führerschein gefragt wurde, gab er zu, keinen zu besitzen. Die Behörden erteilten ihm sofort ein Fahrverbot für alle Fahrzeuge, die einen Führerschein erfordern.
Seine Ehefrau, die als Halterin des Wagens eingetragen ist, muss sich nun ebenfalls vor Gericht verantworten. Den Ermittlungen zufolge wusste sie von seinem fehlenden Führerschein, erlaubte ihm aber trotzdem, auf öffentlichen Straßen zu fahren. Beide werden im Rahmen des laufenden Verfahrens vor Gericht erscheinen.
Der Fall wurde der Staatsanwaltschaft wegen Fahrens ohne gültigen Führerschein umtausch vorgelegt. Die Polizei bestätigte, dass derzeit keine weiteren Details zu Strafen oder Durchsetzungstrends bekannt gegeben werden können.
Dem Mann bleibt vorerst die Fahrerlaubnis entzogen, solange die Ermittlungen andauern. Die Beteiligung seiner Ehefrau macht aus dem Vorfall ein zweites rechtliches Verfahren. Ein Gerichtstermin für die beiden Beschuldigten steht bisher noch nicht fest.